Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Mit einer Sparbüchse haben wir als Kinder das Futur erlernt. Ich spare jetzt und werde mir später etwas kaufen können. Braucht man heute nicht mehr, dank einem ausgefeilten Kreditwesen. Wir leben sprachlich in einem dauernden Präsens…
Wir leben grammatisch im Präsens (jetzt!) und Perfekt (vorbei!). Futur 2 und Plusquamperfekt (mehr als vergangen) kann fast niemand mehr anwenden.
In Märchen beispielsweise kommt vorwiegend das Imperfekt (noch nicht vergangen) vor. Also nicht „ich habe gegessen“ (Perfekt – vorbei) sondern ich ass, d.h. es ist noch noch nicht ganz vergangen, ich habe noch den Geschmack der Speise… Interessant finde ich, dass das Imperfekt inzwischen Präteritum heisst. Warum diese Umbenennung?
Ach ja….
Vielleicht klang den Menschen, die es umbenannt haben, „Imperfekt“ zu „unperfekt“ oder es war der Versuch, es mittels „Präterium“ komplizierter klingen zu lassen, als es ist. Spannend ist es allemal…
Mit einer Sparbüchse haben wir als Kinder das Futur erlernt. Ich spare jetzt und werde mir später etwas kaufen können.
Braucht man heute nicht mehr, dank einem ausgefeilten Kreditwesen. Wir leben sprachlich in einem dauernden Präsens…
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Stimmt, das scheint in Vergessenheit geraten zu sein… wie sich Zeiten und mit ihnen die Worte und die Haltung ändern kann…
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Wir leben grammatisch im Präsens (jetzt!) und Perfekt (vorbei!). Futur 2 und Plusquamperfekt (mehr als vergangen) kann fast niemand mehr anwenden.
In Märchen beispielsweise kommt vorwiegend das Imperfekt (noch nicht vergangen) vor. Also nicht „ich habe gegessen“ (Perfekt – vorbei) sondern ich ass, d.h. es ist noch noch nicht ganz vergangen, ich habe noch den Geschmack der Speise… Interessant finde ich, dass das Imperfekt inzwischen Präteritum heisst. Warum diese Umbenennung?
Ach ja….
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Vielleicht klang den Menschen, die es umbenannt haben, „Imperfekt“ zu „unperfekt“ oder es war der Versuch, es mittels „Präterium“ komplizierter klingen zu lassen, als es ist. Spannend ist es allemal…
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Ich vermute letzteres. Ich konnte bis heute nicht herausfinden, wer die Umbennung veranlasst hat und vor allem, warum?
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Ja, hab ich tatsächlich noch. Für meine Enkelkinder.
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Die freuen sich sicherlich :)
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