Findesatz-Gedicht 119

Der Morgen weckt mich
Das geöffnete Fenster zeigt wie der Wind heute spricht
Kaffeegeruch küsst die Nasenflügel
während die Zeitung auf dem Tisch liegt
mit Nachrichten, die mich fragen lassen
warum wir Menschen so sind
Die Terrasse empfängt meine nackten Füße
und die Kastanie wirft die ersten Blätter ab
Die Schmerzen sind nicht fühlbar
Nebenan erzählen Hühner einander Geschichten
Verschwommenes vom Traum wohnt noch auf meiner Haut
Ich blicke in den Himmel
Ich strecke mich dem Tag entgegen
Ja, juchhu, ich lebe!

6 Gedanken zu „Findesatz-Gedicht 119

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