6 Gedanken zu „28. Januar

  1. Ich finde diese Frage eine außerordentlich wichtige. Lieber noch: “DARF ich dir helfen?“ Viele Menschen wollen helfen und verletzen uns, weil sie gar keine Ahnung haben (können) was wir mit einer komplexen Traumafolgestörung an Hilfe benötigen. Kaum jemand fragt, was wir brauchen und ob es für uns passt.
    Ich halte es für bevormundend und überheblich anderen jene Hilfe aufzudrängen, die man zu erkennen meint. Dabei wird immer von den eigenen Bedürfnissen auf andere geschlossen. Wer bin ich zu wissen, was in der/dem anderen vorgeht? Es geht leider meist beim helfen ohne Rückfrage um einen selbst und nicht um die Hilfsbedürftigen.
    Zudem bin ich nicht immer die geeignete Person, die als Helfer*in geeignet ist, auch das muss immer bewusst sein, wenn ich helfen möchte.

    Als uns einmal in jungen Jahren im einem Lokal, in dem wir öfter waren, unsere Handtasche mit allen Dokumenten, Geld etc. gestohlen wurde und wir am Nervenzusammenbruch vorbei schrammten, kam jemand auf uns zu und fragte, diese oben erwähnte Frage: „DARF ich dir helfen?“ und ich denke, dass diese Haltung die richtige ist, um einem hilfsbedürftigen Menschen in seiner/ihrer Ohnmacht zu begegnen. Es wahrt dessen Würde und die helfende Person stellt sich nicht über die/den anderen. Helfen ist eine Handlung, die viel Demut erfordert, haben wir gelernt. ….. Demut ein Wort und damit eine Haltung, die leider aus der Mode gekommen sind derzeit.
    Danke für die Inspiration zum Austausch, liebe Marion.
    Alles Liebe
    „Benita“

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