Mein Besuch der 71. Frankfurter Buchmesse – Tag 6

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Hier kommt mein Bericht vom 6. und damit letzten Tag der 71. Frankfurter Buchmesse.
Der Sonntag war der Abschluss der Frankfurter Buchmesse und ich blickte gespannt darauf, was mich heute erwarten würde. Wie in den Tagen zuvor, hatte ich mir einige Veranstaltungen herausgesucht, anderes geschah spontan. Mir war es heute wie auch an allen anderen Tagen nicht möglich, all das zu besuchen, was mich interessierte. So ist dieser gesamte Bericht nur ein kleiner Einblick in diese Buchmessen-Woche mit dem enorm reichhaltigen und interessanten Programm.

Auch an diesem Tag war die Buchmesse gut gefüllt. Oft schaute ich mir die Menschenmenge an und dachte: Das Buch lebt, es ist bunt und vielfältig wie diese Messe. Die offiziellen Besucherzahlen bestätigten meinen Eindruck: Insgesamt kamen 302.267 Besucherinnen und Besucher zur Buchmesse, ein Zuwachs von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist ein Grund, optimistisch in die Buch-Zukunft zu schauen.

Mein erster Weg an diesem Morgen führte mich zu der Veranstaltung „Ein Appell von Reinhold Messner: Rettet die Berge“. Reinhold Messner, dessen neues Buch „Der Eispapst: Die Akte Welzenbach“ heißt, wurde von Stefan Mayr interviewt. „Der Berg ist absichtslos. In der Auseinandersetzung Berg – Mensch macht nur der Mensch Fehler. Der Berg kann keine Fehler machen.“, so Reinhold Messner.

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Hiernach hörte ich David Höner im Gespräch mit Danielle Baumeister zu, der zu seinem Buch „Kochen ist Politik. Warum ich in den Dschungel gehen musste, um Rezepte für den Frieden zu finden“ erzählte. Mit seiner Hilfsorganisation „Cuisine sans frontieres“, Kochen ohne Grenzen, reist David Höner durch Krisenregionen der Welt, um Menschen beim Kochen und Essen einander näher zu bringen. „Das Rezept ist jetzt nicht, man nehme 10 Gramm Salz und 1 Kilo Mehl, das Rezept ist die Begegnung.“, war einer seiner Sätze. Ein weiterer seiner Gedankengänge: „Wenn ich zum Beispiel zu Ihnen komme und sage, ich hätte gerne 100 Gramm Mehl, weil ich kein Mehl mehr zu Hause habe und ich möchte einen Kuchen backen, dann werden Sie mir das Mehl geben und nicht sagen, Sie müssen mir aber Morgen 150 Gramm Mehl zurückgeben, sondern ich krieg das und ich bringe dann 100 Gramm Mehl mit einer Tafel Schokolade oder einem Stück Kuchen zurück, weil ich mich so freue. Diese Art und Weise zu handeln, ist eine menschliche Art und Weise zu handeln. Aus unerfindlichen Gründen haben wir das umgedreht und in unserer Wirtschaftshaltung machen wir genau das: wir geben 100 Gramm Mehl und bestehen darauf, dass wir 150 Gramm Mehl zurückbekommen. Und wenn wir die 150 Gramm nicht zurückbekommen, bestrafen wir den anderen.“ Noch ein weiterer seiner Gedankengänge: „Ich glaube, alle wollen die Welt verbessern. Alle können das auch. Weltverbessern ist nicht das Privileg von ein paar wenigen Leuten, die das gerne möchten, sondern Weltverbessern ist eigentlich der ganz normaler Inhalt, den wir haben, wir wollen uns und unseren Familien und unserer Umwelt mit guten Taten eine Verbesserung zukommen lassen.“

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Im Norwegen-Pavillon wollte ich Jostein Gaarder erleben. Sein Buch „Sophies Welt“ ist sicherlich den meisten Menschen ein Begriff. Sein neues Buch trägt den Titel „Genau richtig, Die kurze Geschichte einer langen Nacht.“ Jostein Gaarder war leider erkrankt, doch seine Rede wurde nun vorgelesen. Hier ein Auszug daraus: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Diese Regel muss selbstverständlich die nächste Generation miteinbeziehen. Sie muss absolut alle, die nach uns auf diesem Planeten leben werden, miteinbeziehen. Die Menschen leben nämlich auf dieser Erde nicht alle gleichzeitig. Die gesamte Menschheit lebt nicht auf einmal. Es lebten Menschen vor uns hier, manche leben jetzt und wiederum andere werden nach uns leben, aber auch die, die nach uns leben werden, sind unsere Mitmenschen. Wenn wir es schaffen wollen, unsere eigene Lebensmittelversorgung und biologische Vielfalt dieses Planeten zu erhalten, setzt dies eine kopernikanische Wende in unserem Denken voraus. Genauso naiv wie es war zu glauben, dass alle Himmelskörper um unsere Erdkugel kreisen, genauso naiv ist es, so zu leben, als drehe sich alles um unsere Zeit.“ Auch wenn er selbst nicht da sein konnte, seiner Rede zuzuhören, war sehr schön.
Ein Foto von Jostein Gaarder an diesem Tag ist demnach nicht möglich, doch ich konnte ihn erleben, als er am Dienstag aus dem Literaturzug ausstieg. Das Foto füge ich nun hier ein, ihr seht Jostein Gaarder vorne rechts:

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Denis Scheck erlebte ich auch auf der ARD Bühne mit „Best of Druckfrisch“. In seiner gewohnt temporeichen und humorvollen Art stellte er Bücher vor und endete mit den Worten: „Sie müssen Ihre eigene Intelligenz als Leserin und Leser und Ihren eigenen Geschmack entwickeln, wir kommen ja nicht als Menschen zur Welt, wir müssen uns erst selber dazu machen, indem wir unsere Fähigkeiten ausbilden. So eine Buchmesse wie die in Frankfurt ist eine wunderbare Gelegenheit, den Verstand an Literatur zu schärfen und selber auf den Geschmack Lesen zu kommen.“

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Auf der ARD Bühne waren die nächsten Gäste Heiko und Roman Lochmann, früher bekannt unter „Die Lochis“, die hier ihre Geschichte erzählten. Ihr habt es sicherlich längst gemerkt, das Programm der Frankfurter Buchmesse ist sehr vielfältig. Hier seht ihr, dass viele Menschen und wie erwartet besonders jüngere Besucherinnen und Besucher Heiko und Roman Lochmann zuhörten:

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Draußen signierte Ursuala Poznanski die „Erebos“-Bücher:

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Am Wochenende dominierten die Cosplayer das Bild der Frankfurter Buchmesse. Hier machten sie gerade eine Polonaise:

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Plätze fanden sich überall:

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Da ich die Hilde Domin sehr schätze, führte mein Weg mich nun zu Marion Tauschwitz. Marion Tauschwitz war fünf Jahre lang eine enge Vertraute von Hilde Domin und hat sie bis zu deren Tod begleitet. Sie hat bereits eine Biografie zu Hilde Domin geschrieben, in ihrem jetzigen Buch „Das unverlierbare Leben: Erinnerungen an Hilde Domin“ schreibt sie über ihre persönlichen Erlebnisse mit ihr.

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Wieder führte mein Weg zur ARD Bühne, wo ich das Ende der Buchpräsentation „Der junge Doktorrand“ von Jan Peter Bremer mitbekam, bei dem Denis Scheck den Autor interviewte. „Ich habe nie etwas anderes gemacht als Schreiben, mein erstes Buch ist erschienen als ich 22 war und ich kann auch eigentlich nichts anderes.“, war einer der Sätze von Jan Peter Bremer.

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Nun gab es ein interessantes Gespräch auf dieser Bühne, bei dem der Schlafforscher Albrecht Vorster vom Moderator Thomas Ranft interviewt wurde. „Warum wir schlafen“ ist das Buch des Schlafforschers. „Der Schlaf ist definitiv keine Zeit der Ruhe, da wird so viel herumgewerkelt und herausgeschraubt wie zu keinem anderen Zeitpunkt tagsüber.“, so Albrecht Vorster. Unter anderem erzählte er, dass wir im Schlaf all das nochmal erleben, was tagsüber eine große Bedeutung für uns hat. Wie schön, dachte ich, dann habe ich die Frankfurter Buchmesse in der Nacht gleich noch einmal erlebt. Auch ihm hätte ich noch lange zuhören können.

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Auf dem blauen Sofa konnte ich dann Jojo Moyes erleben, deren neues Buch „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ präsentiert wurde. „Ich glaube an die Bildung und an das Wissen, denn wenn wir nichts wissen, dann können wir gar nichts, dann haben wir nicht die Bausteine zur Verfügung.“, so Jojo Moyes im Gespräch mit der Moderatorin Susanne Biedenkopf.

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Nach einer Pause im Freien, konnte ich der Veranstaltung „Zwischen Hilflosigkeit und Hoffnung – Leben mit dem Klimawandel“ zuhören. Luisa Neubauer hörte ich erneut, die hier sagte: „Das ist die andere große Lehre aus der Vergangenheit, wenn Menschen etwas wirklich wollen, dann geht richtig viel, viel mehr als wir uns vorstellen können.“ Von Thore D. Hansen nahm ich den Satz mit: „Die Lösungen sind da, es liegt tatsächlich an uns. Wenn wir das politisch wollen, dann geht das.“ Prof. Uwe Schneidewind sagte: „Hoffnung ist eine innere Ressource, mit der ich die Kraft in mir mobilisiere.“ Und Michael Müller äußerte sich während des guten Gesprächs: „Wenn ich mal Urenkel habe, dann möchte ich den Urenkelinnen-Test bestehen. Wenn meine Urenkel später fragen: He, der Uropa, der hat doch genau in der Zeit gelebt, als Luisa Neubauer die tollen Bücher schrieb, was hat er denn damals gemacht, hat er die unterstützt, hat er die Welt umkonstruiert? Das wird die Urenkelinnenfrage sein.“

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Ich konnte dem Gespräch nicht weiter folgen, da ich nun ein Presse-Ticket für die Veranstaltung der „Feierlichen Übergabe: Ehrengast Norwegen 2019 – Ehrengast Kanada 2020“ hatte. So führte mich mein Weg erneut zum Norwegen-Pavillon zu meiner letzten Veranstaltung dieser Buchmesse.
Während dieser Veranstaltung dachte ich noch einmal, dass Norwegen ein tolles Gastland dieser Buchmesse war, das viele wunderbare Autoren präsentiert hat. Hier seht ihr das norwegische Team, das ich am Ende fotografieren konnte:

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Im Gespräch zwischen Erlend Leo (Norwegen) und der schlagfertigen Margret Atwood (Kanada) ging es bei dieser Veranstaltung sehr amüsant zu und beide feixten in liebevoller Weise damit herum, welches Land denn nun mehr zu bieten habe. Hier seht ihr sie mit dem Moderator Thomas Böhm:

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Juergen Boos, der Direktor der Frankfurter Buchmesse sagte anschließend zu den beiden, er wisse nicht, wie man das in Englisch sage, in Deutsch würde man sagen. „Ihr seid schon zwei sehr coole Socken.“ In der Rede von Juergen Boos tauchte auch dieser Satz auf: „Es geht darum, die Menschen zusammen zu bringen.“, und ich dachte beim Zuhören, das vermag diese Veranstaltung wie die ganze Buchmesse und diese wundervolle Welt der Bücher.
Margit Walsø, die Direktorin von NORLA (NORLA hat im Auftrag der norwegischen Regierung den Gastlandauftritt dieser Buchmesse organisiert), fasste zusammen: „Es ging sehr um die Freude am Lesen und alles was hier passiert ist, zwischen den Autoren und dem Publikum, das war sehr inspirierend und das nehmen wir mit.“
Anschließend sagte Caroline Fortin, die Vorsitzende Canada FBM 2020, in ihrer Rede, sie glaube daran, dass Kanada uns im nächsten Jahr überraschen werde. Ja, das glaube ich ihr sofort.
Hier seht ihr die Übergabe des eigens hierfür geschaffenen Kunstprojekts, links im Bild Margit Walsø, rechts Caroline Fortin:

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Dieses Gedicht von Georgette Leblanc wurde eingespielt, mit dem Kanada sich für diese Buchmesse 2020 präsentierte:

Ich bin, sind
Von Verwandten zu Verwandten zu Verwandten
All my relations, alle verbunden
Hier ist der Ort des Gedichts
Unsere Augen erfüllt von lebendigen Landschaften
Wir sollten es wissen, wir sind die Träumenden
X, wir sind verantwortlich
Für Schönheit
Ich packe das Eis bei den Hüften
Ich weiß, was ich tue, trotz meiner Jugend
Seine Mutter spricht in Bildern
Auch Sprache ist ein Naturphänomen
Ich kann nur Löwenzahn, Rabe und ein paar Brocken Alge
Kreative Aktivität aller Art wird möglich
Energie wird nicht länger unterdrückt
Man kann immer etwas aus seinem Leben machen
Etwas Altes oder Neues
Von Verwandten zu Verwandten zu Verwandten

Die Inuit Throad Singers Charlotte Quamaniq und Alexa Galloway-Alainga mit einem Kehlgesang:

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Die kanadische Sängerin Amanda Rheaume schenkte ein Lied, in dem es um „Story telling“, dem Geschichten erzählen, geht. Ich war berührt, als Amanda Rheaume mit ihrer Stimme und der Gitarre den Raum füllte und am Ende die vielen Menschen aus den unterschiedlichen Ländern in ihr Lied miteinstimmten. Was ein wunderbarer Abschluss dieser Buchmesse!

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Thomas Böhm gab dem Publikum zur Verabschiedung diese Worte mit: „Sie können ein großartiges literarisches Nachspiel der Buchmesse genießen, denn Sie haben die überwältigende Auswahl all der Bücher, die übersetzt worden sind (…) Sie brauchen einfach nur in die Buchhandlung Ihres Vertrauens gehen, wenn Sie die Bücher im Internet bestellen, stirbt irgendwo ein Einhorn.“

Tschüss, Frankfurter Buchmesse!

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Ich blicke auf eine intensive und wunderbare Buchmessen-Woche zurück. Es war eine Feier der Geschichten! Neben der großen Leselust auf viele neue Bücher, nahm ich zahlreiche gute Gedanken und Inspiration mit.
Diese Buchmesse hinterlässt bei mir den Gedanken, dass wir Menschen viel aus Büchern lernen können und Bücher die Welt besser machen. Die Bücher, die ich kennenlernen durfte, und die Gespräche, die ich erlebte, schenken viel Hoffnung, sie betonen das Miteinander und den wichtigen Einsatz für den Klimaschutz.
Schön, dass ihr Leserinnen und Leser an meiner Buchmessen-Woche teilgehabt habt.

Es grüßt euch, Marion, die dankbar auf diese Buchmesse zurück blickt und bereits Vorfreude auf die Frankfurter Buchmesse 2020 hat.
Ich im Spiegel im Norwegen-Pavillon:

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11 Gedanken zu „Mein Besuch der 71. Frankfurter Buchmesse – Tag 6

  1. Ich bin zwar eReaderin, aber Buch bleibt Buch, egal in welcher Form und deine Begeisterung steckt an!
    Im Sinne von David Höner überreiche ich dir daher wenigstens virtuell ein großes Stück Kuchen, weil ich mich so freue über die Arbeit, die du dir mit diesem Bericht über Menschen und Lesehunger gemacht hast. :-)

    Gefällt 2 Personen

  2. Wunderbar informativ, deine Beiträge zu deiner Buchmessen-Woche, liebe Marion. Und (bei jedem Lesen habe ich das gedacht) was für ein Mammutprogramm du da absolviert hast! Hut ab! Mir tun schon beim bloßen Lesen die Füße weh!
    Danke auch am Rande für den Hinweis auf Marion Tauschnitz, deren Biographie von Hilde Domin ich sehr schätze. Das neue Buch werde ich bestimmt anlesen.
    Sei ganz herzlich gegrüßt von deiner Buchmessenbekanntschaft
    Christiane 😉👍

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    • Danke, liebe Christiane für deine Rückmeldung. Auch das ist das Tolle an der Buchmesse, es macht Treffen möglich.
      Es war ein intensives Programm, doch ich konnte immer wieder Pausen machen und während der Veranstaltungen konnten die Füße auch pausieren. :)
      Liebe Grüße, Marion, die froh ist, dich dort getroffen zu haben

      Gefällt 3 Personen

  3. Ganz wundervoll, liebe Marion, wie Du uns die Buchmesse in Deinen sehr ausführlichen und informativen Beiträgen immer noch ein Stückchen näher gebracht hast!
    Du hast Dir eine Menge Arbeit damit gemacht, aber ich weiß, daß Dir das Schreiben darüber auch sehr viel Freude gemacht haben muß, denn die Freude teilte sich ja in all Deinen Zeilen mit.

    Gefällt 1 Person

    • Ach, was ich noch sagen wollte, das Gedicht KIanadas hat mich sehr beeindruckt
      * Auch Sprache ist ein Naturphänomen
      Ich kann nur Löwenzahn, Rabe und ein paar Brocken Alge*

      Klingt nach wenig und ist doch schon so viel!

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      • Das freut mich sehr. Zumal ich erst überlegte, ob ich es rausnehmen solle, da der Bericht vielleicht zu lang wird. Doch dann dachte ich, nein, das Gedicht bleibt, im Blog lesen Menschen, die Gedichte mögen.

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        • Auch wenn ich einen blöden Tippfehler im Wort Kanada hab, ist jedes Wort von mir sehr ernst gemeint u. wie Du weißt, liebe ich Gedichte sehr und befasse mich ständig damit 🙂

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  4. Ich danke Ihnen sehr für Ihre informative Berichterstattung. Ich selbst besuche die Buchmesse seit vielen Jahren nicht mehr – zu viele Menschen für mein Empfindungskostüm.
    Und nicht wenige Auftritte haben mir schon früher die Haare zu Berge stehen. Da scheint sich wenig geändert zu haben.

    Apropos Berge. Da stellt sich doch ein Herr Messner tatsächlich hin als Bergretter. Einer, der mit seinem Extremklettern immer mehr Nachahmer anregte. Im Himalaya liegen mittlerweile tausende Tonnen von Bergsteigerdreck und -müll, den niemand entsorgen will oder kann. Und die einheimische Bevölkerung ohnehin nicht; diese Menschen haben ganz andere Sorgen in ihrem Alltag.

    Trostreich finde ich hingegen Ihre stimmungsvollen Fotografien, die mir schöne Eindrücke der diesjährigen Buchmesse vermitteln.

    Ich danke Ihnen und sende herzliche Grüsse aus südlicheren Gegenden, Herr Ärmel

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    • Die Massen an Tourismus sind wahrlich ein großes Problem am Himalaya.
      Natürlich dachte ich bei meinem Besuch der Buchmesse auch an Sie, die Sie nicht ganz so weit weg leben und ahnte, dass es Ihnen zu voll wäre. Ich mag die Ruhe in der Woche und werte den Trubel am Wochenende als gutes Zeichen :)
      Wenn ein Fotograf wie Sie sich über meine Fotos freut, freut mich das natürlich sehr. Herzliche Grüße aus dem Westen

      Gefällt 1 Person

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