23 Gedanken zu „28. Juli

  1. tja, wo liegt der Unterschied?
    Worte sind gesetzte Wesen und Wörter reiten auf Hexenbesen *g*
    Wenn ich an Wörterbehagen denke, dann überkommt mich ein großes Lachen.
    Wortbehagen versucht, aus Wörtern Worte zu machen – oder so ähnlich :-)

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  2. Streng genommen hat das Leben eine unbezweifelbare Bedeutung nur als Ganzes.
    Wir aber denken in Aspekten, in ich und du, in hell und dunkel, in gut und schlecht. Dass wir trotzdem Teil dieses Ganzen sind, erklärt, warum wir uns überhaupt mit Hilfe von Lautformen, wie sie Wörter sind, verständigen können, samt all den Zwischentönen, dem Angedeuteten, dem ganzen Kram „zwischen den Wörtern“: wir sind und bleiben in der Tiefe eben im Ganzen verbunden, das man „Geist“ nennen könnte, wenn man wolllte.
    Wörter sind zunächst nicht mehr als bunte Förmchen. Wenn sie Bedeutung vermitteln, die immer aus lebendiger Kommunikation kommt, die – wie verzerrt sie auch sein mag – ein Funke dieses „Geistes“ ist, werden sie zu Worten.
    Dass wir uns verständigen können, ist und bleibt ein Wunder, weil wir unsere eigentliche Verbundenheit mit allen aspekthaften Erklärungsversuchen nie ganz erfassen können. Trotzdem ist sie da. Bruni hat es so schön demonstriert: Wörterbehagen, das reicht einfach nicht! :-)

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      • ich lese buecher und sehe bilder. aber ich bin fotografin und wenn ich bilder mache und momente einfange, dann entsteht mehr als ein satz und mehr als ein buch. dann ist ein bild wie ein film. klappt nicht immer aber sehr oft. meine welt ist die bilderwelt. warst du schon einmal in der wueste? es ist leise und auch laut. man hoert den wind und das rascheln der sandkoerner. sonst hoert man nichts…. nur das herzklopfen…. das eigene. das ist ein moment der schwer zu fotografieren ist. und den auch niemand in einem buch beschreiben kann. buecher lesen macht keine bilder. bilder machen macht keine buecher….. nur das was wir erleben ist real. und nur das ist wichtig!!!

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        • Ich war noch nicht in der Wüste und doch höre ich jetzt durch Deine Worte das Rascheln der Sandkörner, den Wind, der sein eigenes Lied singt und ich ahne es, wie Herzen klopfen, wenn sie so erleben können wie Du.
          Einen Film darüber machen zu können muß ein wundervolles Erleben sein und an Deinen Worten kann ich leicht erkennen, daß und wie Du in Bildern lebst.

          Natürlich holen wir durch reales Erleben andere, greifbarere Bilder in unsere Sinne und um so reicher unsere Fantasie ausgestattet ist, um so intensiver ist das Erleben! Es ist bewundernswert, was Du erleben kannst.
          Meine Erlebnisse müssen anderer Art sein, weil ich ein anderer Mensch bin, aber es ist nicht nur das Reale wichtig
          Wären unsere Gedanken nicht vorher schon da, könnten wir vieles nicht real erleben.

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