37 Gedanken zu „16. Mai

  1. *g* Wunder gibt es immer wieder, hieß doch mal ein Liedtitel *g*

    aber – ehrlich gesagt – und bitte nicht weitersagen, weil es mir so peinlich ist, ich versuche mich fast täglich daran, Wunderwerke zu fabrizieren und siehe da, manchmal (eher selten) glückt auch einer der Versuche *lächel* und ich vergesse meinen Erwachsenenstatus und freue mich wie ein Kind *schmunzel*; (wenigstens innerlich) denn ich kölnnte dann vor Freude hüpfen, springen und jede Menge Unsinn machen,hm, ja, liebe Marion, Tanzen in der Nacht gehörte in bestimmten Phasen auch dazu *hihi*

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  2. Ein Wunsch

    Ein Häuschen wünscht ich mir, versteckt und klein,
    auf dessen Sims sein Lied der Vogel singt,
    an dessen reb’umsponnen Fensterkreuz
    der letzte Ton der lauten Welt verklingt.

    Darin für mich und für die Meinen Raum,
    vom Straßenlärm der Städte meilenweit – – –
    und einen Garten pflanzt ich um mein Haus,
    darinnen Blatt und Blüt und Frucht gedeiht.

    Ein Apfelbaum, der goldne Früchte trägt,
    ein Laubgezelt am schwülen Sonnentag,
    ein Rosenhag, von dessen Duft berauscht,
    ich einsam sinnen, träumen, dichten mag!

    Und einen Blick in Gottes schöne Welt,
    ins ährenreiche wogende Gefild,
    das, sanft geschwellt vom Hauch des Abendwinds,
    vom goldnen Erntesegen überquillt.

    Und so viel von dem Gute dieser Welt
    gib mir, o Herr, daß ich dem armen Mann,
    der an die Pforte meines Hauses klopft,
    ein Stückchen Brot als Imbiß bieten kann!

    Clara Müller-Jahnke (1860 – 1905)

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