30 Gedanken zu „3. Januar

  1. Theoretisch ja, praktisch wohl eher nicht. (Nicht der Platz, der wäre schnell gefunden).
    Aber 20 Menschen glücklich „machen“? Wenn ich dein Foto betrachte, so sieht es für mich nach einer Aufführung aus.
    Was mich dazu führt, das der „Satzsager“ wohl etwas jünger ist.

    Aber das Glück ist etwas Flüchtiges… ;-) Und kann leider nicht „gemacht“ werden, nur entstehen. Aus jedem der 20 Personen selbst…

    Die sich von einer solchen Aufführung berühren lassen mögen. Und sich doch tatsächlich glücklich fühlen, weil die Darstellung in ihnen etwas berührte…… :-)

    Voller scheinbarer Widersprüche ist das Leben.

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    • Das Foto entstand bei einer Aufführung. Mit dem Satz hat es nicht direkt zu tun, zumindest nicht eins zu eins.
      Der Satzgeber bezog seine Überlegung auf „Schreiben“, die Vorstellung, man veröffentlicht etwas, das täglich etwa 20 Menschen lesen und sie „glücklich“ macht. Glück lässt sich nicht „machen“, ich stimme dir zu. Diese Überlegung des Satzgebers, ein Kind wie du vermutet hast, fand ich dennoch interessant und die Idee dahinter, Freude verschenken, wenn das möglich ist. Wie Salva es sagte, finde ich, dass es schon großartig wäre, täglich einen Menschen zu einer kleinen Freude einzuladen.

      Schön, dein Gedanke, Glück entstehen zu lassen. Ich glaube, wir können anstiften, entstehen muss es vermutlich aus dem eigenen Inneren.

      Was wäre unser Leben nur ohne Widersprüche?

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      • Ein gutes Stück einfacher? :-)

        Und einladen zu einer Freude…genau das tust Du ja hier bereits. Die Einladung ist da. Manchmal nimmt man sie an, manchmal nicht… ;-)

        Schönes WE Dir!

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          • Danke!
            Sagen wir mal so: Ein Teil von mir hätte das gerne so schön glatt. Und der andre Teil weiss natürlich, dass das so nicht geht.

            Erfahrung ohne zu erfahren geht halt nicht. Und „erfahren“ beeinhaltet immer das auf und ab, die Schlaglöcher, das Abenteuer, sich ängstigen und heil ankommen. Und sich wieder einlassen, erneut auf die Unwägbarkeit…. jaja…. ;-)

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  2. Eine mir selbstsame Vorstellung. Was heisst schon glücklich. Wie soll das aussehen. Gutes Brot macht auch glücklich. Die massentauglichkeit missfällt mir.
    Schaka wir sind alle glücklich.

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    • Wenn gutes Brot glücklich macht, mag ich die Vorstellung, dass der Bäcker oder die Bäckerin täglich viel Glück verschenkt.
      Massentauglich ist gefährlich, da gebe ich dir recht. Der Gedanke dahinter betraf die kleinen Freuden, die wir womöglich verbreiten können.
      Ohne Schaka. Ohne Guru.
      Manchmal kann vielleicht schon ein kleines Wort Freude verbreiten. Nein ohne vielleicht, ich finde, es kann.

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  3. geschlossene Räume braucht es nicht, um Menschen glücklich zu machen. Lebensräume braucht es, das stimmt.
    Jemanden glücklich zu machen, ist ein großes Ziel, ein lohnendes u. ich glaube nicht, daß man zählen sollte, wieviele es heute oder gestern waren und wieviele es morgen sein könnten.

    Glücklichmachen wollen ist wichtig, gute Gedanken weiterzutragen und im Bedarfsfalle aktuelle Hilfe zu leisten.
    In Massen zu denken, ist Utopie, aber ein guter Ansatz, der eine außerordentlich gute Diskussion auslösen kann, wie hier leicht zu sehen ist *lächel*

    „Brot“ zu haben, täglich seinen Hunger stillen zu können ist Glück, also wäre der Bäcker wirklich ein Glücksträger. Ein feiner Gedanke, der mir gut gefällt. Es sollte aber ein echter Bäcker sein, keiner, der aus der Brotfabrik nur weiterverkauft, wie es heute viel zu oft gemacht wird u. da weiß ich genau, von was ich rede…

    Ein guter Satz also, liebe Marion, er legte viele Gedanken frei

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    • Den du wieder wunderbar vertieft hast, liebe Bruni!
      Hier am Küchentisch lieferte er und die Kommentare auch Stoff für weitere Überlegungen.
      Bruni bist du neben der Lyrikerin etwa auch noch Bäckerin („da weiß ich genau, von was ich rede“)?

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      • nein, das wirklich nicht, aber ich war lange Jahre in einem großen Betrieb – der landesweit unterwegs ist – , letztendlich zugehörig zu einem großen Schweizer Konzern, die gefrorene Backwaren auslieferten und es natürlich auch heute noch in großem Maßstab tun. Alles vorgefertigt, Teiglinge, fertige Produkte, die zu allen möglichen Großabnehmern gefahren wurden.
        Ich kannte die Backfabriken, auch in den Nachbarländern, und die feinen Stellen, die dann von uns beliefert wurden. Und da staunte ich oft *lach* und ich wurde sehr vorsichtig, wenn ich wirklich mal selbst privat einkaufen mußte. Das kam nicht oft vor, weil ich total versorgt war :-)
        Menschen, die Bäcker waren, bevor sie aus wirtschaftlichen Gründen zu uns kamen, die kannte ich natürlich auch… (meist auch die dazugehörigen Lebensläufe) und die kleinen Bäcker, die etwas vergessen hatten und schnell mal angefahren kamen…

        Es war ein kurioser Job, der mich forderte bis in den späten Abend hinein und der mir täglich großen Spaß und „Abenteuer“ brachte. Eine andere Welt, die ich vorher nicht kannte, aber ohne diesen Job wäre ich nie zur Lyrik gekommen und dafür danke ich heute noch meinem Chef *lächel*

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        • Hört sich nach interessanten Erfahrungen an, liebe Bruni, eintauchen in eine andere Welt. Dann bin ich deinem ehemaligen Chef dankbar, dass er dich zur Lyrik gebracht hat. Ein Abenteuer mit guten Folgen. :-)

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  4. Ich find‘ das wunderbar, wenn ein Kind noch so unbefangen davon spricht, wie schön und wünschenswert es ist, anderen Glück zu bringen, sie an ihr Glück zu erinnern oder mit dem eigenen anzustecken und davon, dass Glück sich ausbreiten will, und sozusagen verschenkt werden muss, damit es bei einem bleibt. Mir ist dieser Satz jedenfalls als ein glücklicher Gedanke mitten ins Herz gefallen.

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