19 Gedanken zu „2. Dezember

  1. ein schwieriger Satz und mir fällt spontan ein, weiß auch nicht warum:
    Leben und Leben lassen
    aber ich denke, was ist zu einfach
    Philosophie bringt oft das auf den Nenner, was wir ahnen und fühlen, aber nie in Worte fassten.

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      • Es ist falsch, bzw. sehr falsch ausgedrückt!

        Eben lese ich Deine Erklärung u. glaube, ja, so kann ich es mir nun gut erklären, was Du meinst.
        Aus dem Schlüsselbund den Menschen erkennen, zu dem er gehört – in einer Masse von Schlüsselbünden (oder wie heißt es? *g*) auf den dazugehörigen Menschen tippen. Eigentlich eine ganz gute Idee, die aber mit Widerhäkchen besetzt ist. Ich habe mir meinen Schlüsselbund mal genau angesehen u. über mich nachgedacht und sage, falsch, falsch, falsch. Das kann ich doch nicht sein, oder vielleicht doch?
        Meiner: 1 Haustürschlüssel, 1 Briefkastenschlüssel, 1Autoschlüssel – nichts sonst – kein Anhänger, kein Schmuckhütchen über einem Schlüssel, nichts, reine Funktion
        So nüchtern sehe ich mich aber nicht… :-)
        Grübelnde Grüße von mir

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        • Das ist doch das Spannende an den Findesätzen, dass sie in einem ganz anderen Zusammenhang gelesen werden können, als ich sie gehört habe. Insofern ist das alles richtig, was euch an Gedanken dazu kommt! Und erweitert den Satz um vieles!

          So nüchtern wie du deinen Schlüsselbund beschreibst, bist du bestimmt nicht, liebe Bruni. Deine Erklärung, dass du nicht so nüchtern wie der Schlüsselbund bist, wäre dann wiederum eine gute Erklärung zu dir. Insofern können die Schlüsselbunde/Schlüsselbünde scheinbar immer ein Mittel sei, um was über uns zu erzählen
          denkt Marion

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    • Lebensphilosophie ist ein tiefes Wort, wohl wahr.
      Ich glaube, es kann tatsächlich gehen, mithilfe des eigenen Schlüsselbunds sich und zumindest ein Teil der eigenen Lebensanschauung oder Lebensphilosophie vorzustellen.
      Stell dir einen Raum mit einer Gruppe Menschen vor, die einander noch nicht kennen. Jeder gibt seinen Schlüsselbund ab. Dort liegen sie dann, die Schlüsselbunde. Welcher Schlüsselbund könnte zu welcher Person gehören? Und dann wird der eigene Schlüsselbund genommen. „Das ist mein Schlüsselbund, das ist der Fahrradschlüssel, ich fahre gerne Fahrrad, genieße das Fahren in der Natur… das ist der Autoschlüssel, ich fahre ein altes Auto, da mir Autos nicht viel bedeuten und ich ihn fahren möchte, bis er auseinanderfällt… das ist der Schlüssel für …“ und so weiter und so fort…
      So ein klein wenig Lebensphilosophie versteckt sich möglicherweise auch im Schlüsselbund.

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      • Ah, danke für die Situation. Neee, dann störe ich mich nur an dem Begriff „Lebensphilosophie“. Bei „Lebenseinstellung“ oder „Lebensanschauung“ hätte ich eifrig genickt.
        Klar hast du recht: Schlüsselbunde sind spannend. Schaue ich auch immer gern.

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  2. Na eine Lebensphilosophie, die diesen Namen verdient, macht vor dem Schlüsselbund nicht halt.
    Wobei… wenn ich mir meinen so ansehe… ähm… eines von beiden sollte ich überarbeiten.
    Guten Morgen, liebe Maribey!

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  3. Also, es gibt Menschen, die haben viele und andere wenig Schlüssel an ihrem Bund, wieder andere haben an ihrem Schlüsselbund, vor allem Schlüssel, die mit der Arbeit zu tun haben, sowie Autoschlüssel, Postfach, Eingangstür, Büroschlüssel oder Tresor. Ich denke auch, dass man an einem Schlüsselbund so einiges über die Lebensphilosophie erkennen kann. Liebe Grüsse und viele interessante Schlüsselbunde.:)

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  4. Pingback: Der Versuch eines Beweises | marga auwald

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