4 Gedanken zu „6. Mai

  1. … rief das kleine „h“ in der Buchstabensuppe aus und gründete sofort mit den anderen Buchstaben ein soziales Netzwerk, das sich mit Individualität nicht mehr zufrieden gab, sondern Totalautonomie anstrebte: jeder Buchstabe sollte sich sozusagen selbst die ganze Suppe sein!
    Der herbeigerufene Suppentester lobte zwar die fehlende Verbreiung, fand das Ganze dann allerdings etwas fad, unausgewogen, chaotisch in den Untertönen, fast aggressiv. Na ja, der hatte wahrscheinlich einfach zu sensible Geschmacksnerven!
    (Gibt’s die eigentlich noch, die gute alte Buchstabensuppe?)

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    • Zum Glück gibt es diese Menschen mit den sensiblen Geschmacksnerven, die wahrnehmen, dass ein Einheitsbrei nicht schmecken würde, ein einzelner Buchstabe jedoch auch zu fad schmeckt!
      Und ja, es gibt sie noch die Buchstabensuppe, erst vor wenigen Wochen suchte und fand ich meinen Namen darin. Du siehst, sich selbst die Suppe sein, wäre nicht gegangen, denn wer möchte schon A heißen? fragt dich lachend und grüßend Marion

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