„Ich mache es dann, wenn es geht.“

Nicht den dritten Schritt
vor dem ersten
Ich mache es dann
wenn es geht
Die Blätter fallen
in ihrem eigenen Rhythmus
Die Wolken wehen
in ihrer Zeit
Der Mond weiß
wann er aufgeht
Mein Atem
pflückt Geduld

Nicht den dritten Schritt
vor dem ersten
Ich mache es dann
wenn es geht
Die Blätter fallen
in ihrem eigenen Rhythmus
Die Wolken wehen
in ihrer Zeit
Der Mond weiß
wann er aufgeht
Mein Atem
pflückt Geduld




Köpfe und Füße laufen um die Wette
Volle Regale und zu viel in den Schubladen
In jeder Straße stapeln sich Gegenstände und Meinungen
Der blaue Wind ist nicht haltbar
Die Geräusche hängen an den Laternen
Flecken in allen Mustern
Da ist ein ruhiger Ort in uns selbst
Für Momente ohne ein wenn sein
und auf nichts warten

Worte legen sich zur Seite
Gedanken ziehen in den Himmel
Dem Inneren nahe kommen
Farben atmen
Was sich alles zeigt
wenn wir ruhig sind
Das Herz redet ohne Fragezeichen
Weite schmiegt sich wie ein Samttuch an



Warte
ganz ruhig
Ein Schritt nach dem anderen
Im Anhalten schärft sich der Blick
Jeder Halm brauchte seine Zeit
um der zu werden
der er ist


