„Oh, das tut so gut, atmen.“

Schneebeckte Bäume schenken sich
Das tut so gut, atmen
Die Stille erzählt vom Augenblick
Der Wald webt sich ein
Fast zu schön um wahr zu sein
Doch ich möchte
der Schönheit glauben

Schneebeckte Bäume schenken sich
Das tut so gut, atmen
Die Stille erzählt vom Augenblick
Der Wald webt sich ein
Fast zu schön um wahr zu sein
Doch ich möchte
der Schönheit glauben

Frische umgibt unsere Haut
Ein Schleier deckt die Natur ein
Die Atemluft ist sichtbar weich
Bodennahe Wolken flüstern den Füßen Geheimnisse zu
Wer braucht schon Sonne
wenn man Nebel hat
An manchen Tagen vermissen wir nichts









In der Zusage am Jetzt lebt der Samt
Die Gräser tanzen und ruhen
Blätter tragen ihr Abendkleid
Sie erzählen vom Leben
und dem türlosen Himmel
Wir hören ihnen zu
Das ist unbezahlbar

Warum rauschen Blätter wenn der Wind darüber streicht?
Warum macht das Rot des Rotkehlchens mich glücklich?
Warum ist der Malkasten der Natur so schön?
Wovon träumt die Wiese?
Wovon wird das Gras geweckt?
Wovon wird der Himmel trunken?
Wer wohnt im Kern der Erde?
Wer webt die Morgendämmerung?
Wer sind die stillen Zeugen der Zeit?

