Leipziger Buchmesse – Sonntag

Der letzte Tag der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Mein erster Gang – so war es allmorgendlich – ging ins Pressezentrum:

So begann der Tag wieder mit Ruhe.
Und während die Glashalle sich langsam füllte:

waren andere Orte noch geruhsam leer, wie die Terrasse im Morgenlicht:

Hier war immer Ruhe zu finden, die Silent Reading Lounge:

Eindrücke beim Gang durch die Hallen:

Gute Stellungnahme, tolle Aktion, da machte ich gerne mit:

Auf zur #buchbar. Bei leckerem Latte Macchiato

hörte ich Hasnain Kazim zu seinem Essay „Der Islam und ich. Was mich meine Familie, meine norddeutsche Heimat und mein Leben in muslimischen Ländern über den Islam gelehrt haben“. Er schreibt darin über sein ambivalentes Verhältnis zur Religion, über Herkunft und Erwartungsdruck und darüber, wie schnell öffentliche Debatten Menschen auf Identitäten reduzieren:

Heute war der Weg durch die Hallen angenehm mit ausreichend Platz.
Schöne Stände der wertvollen unabhängigen Verlage, etwa hier:

Mit liebevollen Details:

Der ukrainische Stand:

Ich besuchte die Veranstaltung von CORRECTIV, die so wertvollen Journalismus betreiben. Die Recherche und das Buch „Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan“ wurde vorgestellt. CORRECTIV-Reporter Marcus Bensmann hat acht Jahre lang daran gearbeitet. Was mit einem Einzelfall im Ruhrgebiet begann, erstreckt sich über viele Länder und geht bis zu den Toren des Vatikans. Es zeigt sich ein Netzwerk der Vertuschung. Im Herzen des Vatikans existiert eine einzigartige Registratur, die den Weg in ein Archiv weist, das Informationen zu klerikalen Missbrauchstätern weltweit sammelt und verwahrt. Es geht Bensmann nicht um eine Zersetzung der Kirche, er selbst ist noch in der Kirche, doch es geht darum, dass Verantwortung nicht vertuscht werden darf.

Die Recherche wird auf Theaterbühnen und in Kinos zu sehen sein.
Aufführungstermine lassen sich unter diesem Link verfolgen:

Abermals besuchte ich die #buchbar, wo Debüts vorgestellt wurden, wie dieses:

Ein Blick nach draußen:

Eva Gengler im Gespräch zu ihrem Buch „Feministische KI“:

Tomer Gardi sprach zu seinem Roman „Liefern“, in dem es um Essenslieferanten geht. Zur Recherche hat der Autor mit Essenslieferanten in mehreren Ländern gesprochen, über ihr Leben, ihre Hoffnungen und Sehnsüchte. Jedes Kapitel trägt einen anderen Klang, da jede vorkommende Stadt und jedes Land einen anderen Klang trägt, so der sympathische Autor. Der Roman wirkt wie ein Blick auf die Globalisierung, er ist gegenwärtig, politisch und zugleich leichtfüßig. Gestern tauchte er auch bei Denis Schecks Buchempfehlungen auf und auch dieser Roman steht auf meiner Wunschliste:

Lesezeit mit Matthias Jügler, Charlotte Gneuß und Steffen Moratz, moderiert von Carsten Tesch, nannte sich meine nächste Veranstaltung. „Wir dachten, wir könnten fliegen“ heißt die Anthologie, herausgegeben von Matthias Jügler. Viele Autor*innen sind darin vertreten wie T.C.Boyle, Julia Schoch, Kim de l`Horizon, Charlotte Gneuß uva. Sie alle schrieben über ausgestorbene und verlorene Tiere und Pflanzen. Schauspieler*innen und Schauspieler haben diese Geschichten vertont. Eine wichtige Thematik, denn vermutlich wissen wir alle es, das Massensterben bedroht unser gesamtes Ökosystem. Ich wünsche dem Buch und uns allen, dass dieses Buch einen wichtigen Anstoß gibt, dass wir uns für eine klimagerechte Zuunft einsetzen.

Mitmachaktionen:

Der Cappuccino auf der Buchmesse schmeckt vorzüglich. Danke all den vielen Menschen, die mit so guter Laune und so fleißig diese Woche hier gearbeitet haben:

Ja, Geschichten verbinden:

So leer war es nur nun zum Ende am taz-Stand:

Die Glashalle leerte sich:

Manches ging verloren:

Doch ich bin mir sicher, dass ganz vieles mitgenommen wird, viele Bücher, viele Buchtipps, viel Inspiration und viele Eindrücke.

Auch die Treppe leerte sich:

Das Pressezentrum darf nun ausruhen:

Die Glashalle im Abendlicht, jedes Jahr ist das besonders schön:

Hier noch beeindruckende Zahlen: 313.000 Besucher*:innen (2025: 296.000) kamen in diesem Jahr zur Leipziger Buchmesse und haben bei über 3.000 Veranstaltungen an über 300 Leseorten in Leipzig die Literatur in all ihren Spielarten gefeiert. 2.044 Aussteller*innen aus 54 Ländern beteiligten sich, um die Buchmesse als Präsentationsplattform für ihre Frühjahrs-Neuerscheinungen zu nutzen und ihre Autor*innen dem Lesepublikum vorzustellen.

Ich blicke dankbar auf diese Tage zurück.
Auch diesmal dachte ich wieder, die Buchmessen machen die Welt zu einem besseren Ort. Die Themen der Zeit fanden Raum. Es gibt wunderbare Bücher, tolle Autor*innen und überhaupt so viele Menschen, die in der Buchbranche mit viel Herz wertvolle Arbeit leisten.
Ich blicke dankbar, inspiriert und erfüllt auf diese Buchmesse zurück, die auch geprägt war von wertvollen Begegnungen.

Ich freue mich nun schon auf die Leipziger Buchmesse 2027:

Ja, darauf freue ich mich sehr. Zum einen weil ich die Buchmessen sehr schätze und liebe. Zum anderen, weil zur Leipziger Buchmesse 2027 mein Debüt erscheinen wird. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, viel Freude, Vorfreude und es berührt mich in schöner Art und Weise.

So grüße ich euch bewegt und glücklich aus Leipzig
Marion

Leipziger Buchmesse – Samstag

Der Samstag ist der vollste Tag der Buchmesse. Schon am Morgen war viel los. Viele Cosplayer gab es zu entdecken:

Meine erste Veranstaltung führte mich zur Glashalle, wo auf der Literaturbühne das Buch von Maxim Leo „Einatmen. Ausatmen“ vorgestellt wurde. Ein humorvoller Roman über die Suche nach dem richtigen Leben und dem Weg zu uns selbst. In dem Gespräch sagte Martin Leo, dass er gerne von Dankbarkeit anstelle Achtsamkeit spreche. Woraufhin die Moderatorin Katty Sallíe das Publikum einlud, einen Moment die Dankbarkeit zu spüren, darüber, dass wir heute hier sind und hier sitzen. Mitten im Trubel drumherum war das ein sehr besonderer Moment der gemeinschaftlichen Stille.

In dem Format Druckfrisch gab Denis Scheck in gewohnt temporeicher Art Literaturtipps zu aktuellen Neuerscheinungen. Hier etwa den Roman „Frauenprobleme“ von Lina Muzur:

Als er das Sachbuch „Meinungsfreiheit“ von Ronan Steinke vorstellte, ging er auf den Kulturstaatsminister Wolfram Weimar ein, der veranlasst hat, dass drei  Buchhandlungen vom Buchhandlungspreis ausgeschlossen wurden – obschon sie zuvor von der Jury nominiert worden sind – und dass dieser bedeutsame Preis für dieses Jahr nun ganz abgesagt wurde. Ein Thema, das hier auf der Buchmesse sehr präsent ist. Den drei Buchhandlungen müsste man ein Denkmal setzen, so Denis Scheck. Es ist zu spüren, die Buchmesse ist immer auch eine politische Messe.

Stellungnahme zu dieser Debatte auch vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels:

Hier seht ihr Sophie Passmann zu ihrem Buch „Wie kann sie nur?“ im Gespräch mit Mona Ameziane. Ihr Buch handelt von der widersprüchlichen Welt weiblicher Selbstdarstellung in den sozialen Medien:

Eine wichtige und gute Diskussionsrunde zum Thema „Nicht nachlassendes Engagement. Der Kampf gegen rassistische und patriarchale Gewalt“.
Christina Clemm kritisierte zu recht, dass zur Zeit bedeutsame Gelder gekürzt werden sollen für Projekte, die Demokratie fördern.
Die Veranstaltung zeigte, wie wichtig Widerstand ist, den braucht es in einer Welt, die zunehmend faschistischer wird.
„Warum darf ich dennoch ein Kind in diese Welt setzen?“ war die abschließende Frage der schwangeren Moderatorin. Matthias Meißners Antwort: „Bitte möglichst ein Kind, auf dass es viele Widerworte gibt.“ 
Und Christina Clemms Antwort lautete: „Es ist richtig, Kinder zu bekommen und es ist richtig, das Leben zu genießen und sich mit anderen zu verbinden. Solidarität macht viel mehr Spaß als diese ganze rechte Hetze, die mit Hass verbunden ist  und die immer nur das Negative sieht. Wir können uns miteinander verbinden und einander unterstützen.“ Mein Ja zu diesen Haltungen.

Eine weiteres wichtiges Gespräch erlebte ich im Forum Sachbuch. Sally Lisa Starken sprach zu ihrem Buch „Wenn der rechte Rand regiert“. Es wurde deutlich, wie wichtig es ist, das rechtsextreme Drehbuch der AfD zu stoppen und die aktuellen Entwicklungen nicht zu verharmlosen. Und ebenso, wie bedeutsam Widerstand ist.

Eine schöne Atmosphäre vor dem blauen Sofa. Auf einladenden Sitzsäcken hören die Menschen den Gesprächen zu. Hier Markus Orth zu seinem Buch „Die Enthusiasten“:

Iryna Fingerova zu ihrem Buch „Zugwind“. In dem Buch geht es um eine junge ukrainische Ärztin und den Versuch, Trost in alltäglichen Dingen zu finden. Meine Lesewunschliste wächst und wächst:

Auch heute gab es gute Treffen und Gespräche. Zwischen Kaffee und Äpfeln hatte jemand aus Keksen ein feines Wort gelegt:

Dann erlebte ich Christian Haller zu seinem Buch „Einfallende Dämmerung“. Ein melancholisch-heiteres Buch in dem es um das Altern geht.
Was ein sympathischer 83-jähriger Schriftsteller aus der Schweiz.
Eine Frau neben mir hatte Tränen in den Augen und meinte, sie sei ganz berührt. Ja, so ging es mir und sicherlich vielen anderen auch.
Das war wieder einer der Momente die zu meinem „Buchmessen-Glück“ gehören:

Abends ging es für mich zur Klimabuchmesse, die mit vielen Veranstaltungen in der Stadt und auf dem Messegelände unterwegs ist.
„Mutig statt machtlos: Geschichten vom Aufstehen und Weitermachen“ hieß der Titel der Veranstaltung.
Gute Stände vor dem Saal, wie dieser über die lesenswerte Zeitschrift Atmo:

Gruppenfoto auf der Bühne:

Es war eine bedeutsame und inspirierende Diskussion über Hoffnungen, Verantwortung und die Kraft der eigenen Handlungsmöglichkeiten.
Hier seht ihr die lesenswerten Bücher:

Auch das schätze ich sehr an den Buchmessen, sie geben Mut, regen an und zeigen, wie viele Menschen sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Literatur ist sicherlich ein wichtiger Baustein bei der Gestaltung einer Welt, wie wir sie uns wünschen.

Ein berührender, guter und mutmachender Tag und Abend!

Es grüßt euch aus Leipzig mit vielen Eindrücken
Marion

Leipziger Buchmesse – Freitag

Lieblingsstände, die lediglich so früh am Morgen – vor 10 Uhr – so leer vorzufinden sind:

Dem schließe ich mich an:

Bei der Lesart war Ildikó von Kürthy zu ihrem Buch „Alt genug“ und Judith Holofernes zu ihrem Buch „Hummelhirn“ im amüsanten Gespräch mit Frank Meyer zu erleben:

Ildikó von Kürthys Tasche in Großaufnahme. Ich finde, das Leben braucht manchmal diese süßen Dinge:

Clara Hinrichs sprach zu ihrem Buch „Meine verletzte Generation“:

Es ist kein Buch über die Klimakrise, wie man vielleicht zunächst vermuten würde, sondern ein politisches Zeitdokument über staatliche Macht, Repressionen und die Notwendigkeit, demokratische Rechte aktiv zu verteidigen.

Am Schweizer Stand erlebte ich Walter Fabian Schmid mit seinem Roman „Schattenwurf“, in dem es um Energiekrise, Klimaschäden, Fake News und Wutbürger inmitten einer dörflichen Idylle geht:

Gerne besuchte ich wieder die #buchbar, in der Debüts vorgestellt wurden:

Abermals bestand der Tag auch aus Treffen, Wiedersehen und guten Gesprächen.

Es gibt viele wunderbare Bücher, herausgegeben von den unabhängigen Verlagen. Diese Broschüre stellt viele Buchschätze vor:

Überall sind kreative Verkleidungen von buchliebenden Menschen zu sehen:

Blick von oben in die Glashalle, mit langer Schlange vor dem Eisstand und im Hintergrund das Blaue Sofa:

Wo ist Walter? Auch auf der Buchmesse! Seht selbst:

Gut besucht war auch Thea Dorn im Gespräch mit Bodo Kirchhoff zu seinem Buch „Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt“:

Bevor die Tore schließen, gibt es häufig Treffen an Ständen. Schön war es, Austausch, Gespräche und Vernetzung.

Abends ging es für mich weg von der großen Messe zum Lyrik- und Prosa-Abend zur Buchmesse im feinen kleinen Kreis mit Sascha Kokot, John Sauter und Martina Hefter:

Was ein schöner Abschluss dieses reichhaltigen Buchmessentags.

Es grüßt euch, dankbar hier zu sein, aus Leipzig
Marion

Leipziger Buchmesse – Donnerstag

Ich mag die Buchmessen sehr. Und so freue ich mich, wieder hier in Leipzig zu sein.


Gestern bin ich angereist und habe abends die erste Veranstaltung besucht: Die Lange Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei.

Die Atmosphäre dort spricht mich sehr an. In vier verschiedenen Räumen der Bastei finden zeitgleich Lesungen statt. Als ich Martina Hefter erlebte, die aus ihren Gedichtbänden vorlas, dachte ich: „Ja, die lange Anreise lohnt sich. Wegen solcher Momente bin ich hier.“ Ich könnte ihr stundenlang zuhören:

Nun aber zum heutigen Tag, dem ersten Tag der Leipziger Buchmesse 2026.
Im Pressenzentrum sind jährlich die nominieren Bücher für den Buchpreis der Leipziger Buchmesse ausgestellt. In der oberen Reihe seht ihr Belletristik, in der mittleren Reihe die Sachbücher und in der unteren Reihe die nominierten Übersetzungen:

Beim Blick hinaus sah ich die langen Schlangen am Eingang. Ich gebe zu, ich bin froh, dass ich mich hier nicht anstellen musste:

Die sonnendurchflutete Glashalle füllte sich:

Was ein schöner Titel dieses Buches von Dana Grigorcea, in dem es um Liebesgeschichten, Umbrüche, Sehnsüchte und Geschichtenerzählen geht:

Pascale Hugues zu ihrem Roman „So voller Leben“. Ein Buch über ihre Mutter, die manisch-depressiv war, was zur damaligen Zeit sehr tabuisiert war. Es stehe stellvertretend für eine ganze Generation Frauen, sagte sie:

Hier seht ihr die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse aus dem Bereich Belletristik, die zu ihren Werken interviewt wurden und daraus vorlasen:

Buchmesse bedeutet auch Treffen und Netzwerken, das stand nun für mich an. Immer wieder schön, Bekannte und Menschen aus der Buchbranche zu treffen.

Und dann gibt es die Zufallsfunde wie hier. An einem Stand ein Lyrikbuch aufklappen und berührt werden:

In der #buchbar wurden Debüts in lockerer schöner Atmosphäre vorgestellt. Bei Kaffee und Kuchen kann man anschließend mit den Autorinnen und Autoren ins Gespräch kommen. Ein gutes Konzept:

Später erlebte ich Lena Gorelik, die den Preis der Literaturhäuser zu ihrem Buch „Alle meine Mütter“ erhielt. Es gab eine wunderbare Laudatio. Lena Gorelik sprach danach zu ihrem berührenden Buch und las daraus vor. „Ein Buch, das uns alle angeht“, so die Moderatorin:

Nun fand die nächste große feierliche Preisverleihung statt: Der Preis der Leipziger Buchmesse. Die nominierten Werke aus den drei Kategorien wurden vorgestellt.
Im Bereich Übersetzung gewann Manfred Gmeiner der das Buch „Unten Leben“ von Gustavo Faverón Patriau vom Spanischen ins Deutsche übersetzt hat.
Im Bereich Sachbuch gewann Marie-Janine Calic mit ihrem Buch „Balkan-Odysee 1933-1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“. Sie machte in ihrer Dankesrede deutlich, dass das Thema Flucht heute sehr aktuell ist und ihr Sachbuch damit eine Brücke in die Gegenwart schlage.
Und schließlich im Bereich Belletristik, hier gewann Katerina Poladjan mit „Goldstrand“:

Immer wieder luden Stände zum Verweilen ein:

Abends ging es für mich erneut zur Langen Lesenacht in der Moritzbastei. Viele großartige Bücher durfte ich in der einladenden Atmosphäre erleben. Ich greife aus dem großen Topf zwei tolle Romane hinaus, aus denen die Autorinnen wunderbar mitnehmend vorlasen. Esther Schüttpelz mit ihrem Roman „Grüne Welle“:

Und Nefeli Kavouras mit ihrem Roman „Gelb, auch ein schöner Gedanke“:

Was ein schöner Tag und Abend!

Es grüßt euch bücherliebend aus Leipzig
Marion

Leipziger Buchmesse – Sonntag

Heute war der diesjährige letzte Buchmessentag. Die Tage hier vergehen schnell und schenken gleichzeitig sehr viel!
Am Morgen sprach Paul Maar zu seinem neuem Buch und dem Mini-Sams und las mit seiner unverkennbaren Stimme Passagen aus dem Buch vor:

Mitten unter den Zuhörern war das Sams, seht selbst:

Martin Moosbach sprach zu seinem Roman „Die Richtige“. Ein tolles Buchcover, wie ich finde:

„Reduzierter Strich – feiner Humor“ – unter dem Motto präsentierten @kriegundfreitag und meta bene ihre Werke und ein amüsantes Gespräch. Ich mag die Kunst von den beiden, die ebenso tiefsinnig wie humorvoll ist:

Die norwegische Autorin Kristin Valla wurde zu ihrem Buch „Ein Raum zum Schreiben“ interviewt. Sie las zudem vor und nachdem wir ihren norwegischen Klängen gelauscht hatten, wurde es auf Deutsch vorgelesen. Ein Buch, das einlädt, den eigenen Träumen zu folgen und bei dem die Leserschaft zugleich viel über berühmte Literatinnen erfahren. Eines der Bücher, das ich mir direkt kaufte:

Weiter ging es mit wunderbaren Büchern. Mona Ameziane sprach mit Takis Würger über seinen Roman „Für Polina“. Takis Würger sagte, er habe mit dem Buch einen Roman geschrieben „der zum Träumen einlädt“. Ein Buch über eine große Liebe:

Auch auf ihn hatte ich mich gefreut. Dominik Bloh, der aus aus seinem Leben und zu seinem Buch „Straße im Kopf“ erzählte. Er hat jahrelang als Obdachloser gelebt und wurde aufgrund seines ersten Buches, in dem über sein Leben auf der Straße berichtete, zum Bestsellerautor und sein Leben veränderte sich. Das alte Straßenleben ist noch immer in seinem Kopf und er erlebt zwei Welten. Offen, mitnehmend und gesellschaftskritisch teilte er seine Gedanken mit uns:

Erneut ging es für mich zur großen Messebühne. Tobias Schlegel sprach zu seinem Buch „Leichtes Herz und schwere Beine. Mit Mama auf dem Jakobsweg“. Mit seiner 73-jährigen Mutter ist er den Jakobsweg gegangen und hat ihr damit einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Er lernte seine Mutter auf dieser besondere Reise ganz neu kennen. Ja, meine Bücher-Wunschliste wächst und wächst:

Dimitrij Kapitelman zu seinem Roman „Russische Spezialitäten“. Im Buchmessenprogramm wird dieses Werk passend beschrieben als „tragisch, zärtlich und komisch zugleich“:

In der schönen #buchbar genoss ich einen Cappuccino:

Und hörte Carolin Stüdemann zu, die das Buch „Die Zukunft unseres Wassers“ geschrieben hat und den Fragen nachgeht, was Wasser kann, wem es gehört und wo es fehlt. Sie engagiert sich mit ihrer NGO Viva con Aqua seit Jahren dafür, dass die gesamte Menschheit einen sicheren Zugang zu sauberem Wasser erhält:

Bei Kaffee und Kuchen – so das Konzept der #buchbar – hörten die Menschen ihr zu und kamen anschließend mit ihr ins Gespräch:

Immer wieder viele Cosplayer auf der Leipziger Buchmesse:

Ich erlebe jede Buchmesse als eine politische Messe, auch diesmal war dies sehr spürbar bei all den bedeutsamen Veranstaltungen. Hier sprach Carlo Masla über sein Sachbuch „Wenn Russland gewinnt. Ein Szenario“:

Die Themen waren vielfältig, auch das zeichnet die Buchmessen aus. So hatte auch New Adult seinen Platz auf der Buchmesse. Tami Fischer zu ihrem aktuellen Roman:

Und was gehört auch zu einer Buchmesse? Lesende Menschen, unbedingt. Und die sind zu erleben, wie ihr seht:

Die Debütantinnen Eva Strasser mit „Wildhof“, Ines Habich-Milović mit „Dein Vater hat die Taschen voller Kirschen“ und Fiona Sironic mit „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“, moderiert von Wiebke Poromka:

Noch einmal ein Blick auf den Stand des Gastlands Norwegen mit seinen großartigen Autorinnen und Autoren:

Der Buchmessentag nahte sich dem Ende entgegen und die sonst so vollen Stände leerten sich:

Viele Worte, Gespräche, Gedanken durften hier wie an all den anderen Plätzen der Buchmesse erlebt werden:

Auch für einige Cosplayer war es Zeit, die Kostüme abzustreifen:

Was ein Geschenk, so viele wundervolle Bücher hier erlebt zu haben. Mit vielen Eindrücken verließen wir das Messegelände.

Und erlebten am Abend „Poetry Jam“ in der Stadt und damit einen wunderbaren Abend mit tollen Texten und sympathischen Menschen:

Ich blicke sehr dankbar auf diese Buchmesse zurück. Morgen geht es nach Hause. Im Gepäck werde ich nicht nur viele tolle Bücher mitnehmen, sondern auch viele gute Begegnungen, viel Inspiration, viel Stärkendes und vieles, das nach nachwirken wird.
Die Themen der Zeit – wie Klimagerechtigkeit und Demokratie – fanden hier viel Raum und ich erlebte ein wertschätzendes Miteinander und viele mutige Menschen, die ihre Stimme erheben. Ich bin dankbar über all die Menschen, die nicht aufhören, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, mit ihren Geschichten, mit ihren Anstößen, mit ihren Gedanken und mit ihrem Einsatz. Und wir alle gestalten diese Welt mit, schreibend, lesend, lebend. Und lasst uns viel viel lesen.
Es grüßt euch aus Leipzig mit soooo viel Bücherliebe

eure Marion

Leipziger Buchmesse – Samstag

Der Samstag ist der am meisten besuchte Tag der Buchmesse. So war es auch heute voll, überall lesefreudige Menschen.

Im Pressenzentrum sind alljährlich die für den Buchpreis der Leipziger Buchmesse nominierten Werke ausgestellt:

Im Vorbeigehen sah und hörte ich Gregor Gysi, umgeben von großer Zuhörerschaft:

Denis Scheck mit seinem temporeichen Format Druckfrisch, bei dem er aktuelle Literatur und Sachbücher vorstellt und empfiehlt. Mit dabei Lyrik von Mascha Kaleko, ausgewählt von Daniel Kehlmann. Schön, Denis Scheck trug  zwei der Gedichte vor:

Mein Platz ist meist nah an der Bühne, schließlich möchte ich gute Fotos mit euch teilen, und wenn es voll ist, dient der Fußboden als Sitzplatz, wie ihr seht:

Später entdeckte ich im Vorbeigehen Klaus-Peter Wolf, der signierte:

CORRECTIV und KATAPULT mit einem informativen und sehr interessanten Vortrag zu ihrem gemeinsamen Buch „100 Karten über Rechtsextremismus“. Eine der dargestellten Fakten zeigt, wenn ein Ausländer eine Gewalttat begeht, ist der mediale Aufschrei weitaus größer als wenn ein Deutscher sie begeht. Seht selbst:

Viele politische Themen sind auf der Buchmesse zu finden. Gut besucht war auch diese Veranstaltung „Zu Besuch am rechten Rand. Warum Menschen die AfD wählen“. So heißt auch das gleichnamige Buch von Sally Lisa Starken:

Später erlebte ich Hape Kerkeling, der zu seinem Buch „Gebt mir etwas Zeit. Meine Chronik der Ereignisse“ und zu seinem Leben erzählte. Mit dabei viel Humor:

Ich sprach zuvor mit einer Frau, die auf Teneriffa lebt und extra für Hape Kerkeling angereist ist. Aus Teneriffa und anderswoher, definitiv viel Publikum:

Am CORRECTIV Stand erzählte Bastian Schlange  über „Was tun gegen Lügen, Hass und Desinformation“, so auch der Titel des gleichnamigen Buchs. Einer seiner Sätze war „Wir alle sind Journalisten und gestalten diese Welt mit.“:

Buch und Deko am Stand:

Beim Gang durch die Hallen erlebte ich gute Gespräche und ansprechende Verlage:

Der Stand der Kunsthochschule Halle mit bezaubernden Werken:

Auch die Veranstaltungen am taz Stand sind sehr gut besucht:

Er gehört zu jeder Buchmesse, Sebastian Fitzek, diesmal zu seinem Buch „Kalendermädchen“:

Aufgrund der Manga-Comic-Con sind auf der Leipziger Buchmesse überall kostümierte Menschen zu sehen. So wie diese beiden:

Abends ging es für uns zu der Veranstaltung „Den Club of Rome fragen…Wie schaffen wir eine klimagerechte Zukunft?“ der Klimabuchmesse. Eine bedeutsame und stärkende Diskussion mit Oliver Wagner (Co-Autor „Earth for All Deutschland“), Claudia Kemfert, („Unlern CO 2“), Peter Hennicke („KlimaGerecht“), Kathrin Hartmann („Öl ins Feuer“) und der Moderatorin Antonie Rietzschel sowie mit Fragen des Publikums:

Einer der vielen guten Sätze, die ich heute Abend hörte: „Der Einsatz für Klimagerechtigkeit ist die größte Rettungsaktion, die wir machen können.“

Gruppenfoto der Miwirkenden:

Hiernach ging es um „Auf der Suche nach einer besseren Zukunft“ und warum literarische Zukunftsutopien Mangelwaren sind, wir sie jedoch dringend brauchen. Mit Karen Nölle (Co-Übersetzerin von Le Guins „Immer nach Hause“), Aiki Miri („Proxi. Eine Endzeit-Utopie“), Mary Stormhouse („Draußen“) und der Moderation von Annette Schaumlöffel und Raffael Weger:

Viele lesenswerte Bücher auf dem Büchertisch:

Und dann sind da noch die unerwarteten herzlichen Begegnungen. (Danke, liebe Peggy, dass du mir dein Buch heute geschenkt hast!)

Ich blicke auf einen erfüllten Buchmessentag zurück. Dankbar, hier viel Stärkendes zu erleben, grüßt euch

eure Marion

Leipziger Buchmesse 2025 – Freitag

Ein weiterer sonniger Buchmessentag:

Der Gang zum Pressezentrum am Morgen:

Hier habe ich mich gestern akkreditiert:

Ich gebe zu, ich genieße die Vorteile des Presseausweises, so zum Beispiel nicht in der Schlange anzustehen:

Und die noch leeren Räume:

Der norwegische Autor Oliver Lovrenski zu seinem Buch „bruder, wenn wir nicht family sind, wer dann?“:

Schnell füllte es sich:

Die wunderbare Martina Hefter (wer ihren Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ noch nicht gelesen hat, unbedingt lesen) im Gespräch mit Regula Venska über Literatur und ihre Produktionsbedingungen:

Überall laden Ruheinseln ein:

Tolle Bücher, toller Stand, tolle Arbeit von Correctiv:

Ebenso toll, der Katapultverlag mit seinen Büchern:

Klänge Norwegens am Klavier:

Beliebt für Selfies waren Gazelle und Gialu, bekannt in der TikTok Szene:

Eckhard von Hirschhausen mit seinem aktuellen Buch „Der Pinguin, der fliegen lernte“ im Gespräch mit Katty Salie. Auch er machte – wie viele andere Autorinnen und Autoren, die ich hier erlebe – deutlich, wie bedeutsam es ist, dass wir uns für Klimagerechtigkeit einsetzen:

Heike Geisler zu ihrem Buch „Verzweiflungen“:

An vielen Leseorten große Zuhörerschaft:

Und endlos wirkende Schlangen, die mich immer wieder staunen lassen:

Solche Mitmachaktionen mag ich, gestempelte Wörter:

Herrliche Wortneuschöpfungen:

Ein Blick von oben in die Glashalle:

Auch das Draußen lud ein:

Wiedersehensfreude am schönen Elif Stand mit Wolfgang Schiffer und Dinçer Güçyeter (vielen hier Lesenden bekannt. Auch hier noch ein Buchtipp „Deutschlandmärchen“ von Dinçer Güçyeter, solltet ihr es noch nicht gelesen haben):

Viele tolle Bücher und Autoren konnte ich heute erleben, so auch  Talheim Durgun („Mama, bitte lern Deutsch!)  im Gespräch mit Jo Schück:

Lesefreudige Kinder:

Was ein schönes Motto dieses guten Verlags „Eine Art zu fliegen. Eine Art zu lesen“:

Leider nur kurz erlebt, Ferien Zaimoglu zu seinem Buch „Sohn ohne Vater“:

Die feine Kunstecke:

Dem stimme ich zu:

Der Gutenbergstand gehört definitiv zu jeder Buchmesse:

Der ukrainische Stand mit bedeutsamen Veranstaltungen:

Gastland der Leipziger Buchmesse ist in diesem Jahr Norwegen und präsentiert viele Bücher und Veranstaltungen. Was ein schöner Stand:

Gaea Schoeters zu ihrem Buch „Trophäe“:

Die Bücher in der #buchbar:

Am Abend wurde es leer in der Buchbar:

Zum Abschluss auf der Messebühne Poetry Slam mit Nils Straatmann:

Auch das Pressezentrum leert sich am Abend:

Viel Wunderbares habe ich auch heute gesehen. Diese Figur bestimmt auch:

Auch in der Stadt finden viele Veranstaltungen im Rahmen der Buchmesse statt. So erlebten wir zum Tagesabschluss „Die Lyrikempfehlungen 2025 in der Lyrikbuchhandlung“. Hier ist Daniela Seel zu sehen, die mit mitnehmend schöner, zarter Stimme ihre Gedichte vortrug:

„Wunderbar, dass so viele Menschen den Gedichten zuhören“ sagte jemand neben mir. Seht selbst:

Glücklich und dankbar über die vielen guten Gespräche, Begegnungen, über die Bücher und Autorinnen und Autoren, die ich heute erleben durfte, grüßt euch aus Leipzig

eure Marion

Leipziger Buchmesse 2025 – Donnerstag

Buchmessenzeit! Ich bin hier in Leipzig und besuche die Buchmesse mit meiner Tochter. Einige der Eindrücke teile ich gerne mit euch.

Die Treppe im Sonnenschein:

Nach einem kurzen Gang durch die Hallen ging es für mich zu Maja Lunde, die zu ihrem aktuellen Buch „Für immer“ mit Shila Behjat sprach. Wie bei allen Veranstaltungen, die ich hier erlebe,  gehen die Gespräche weit über die aktuellen Bücher hinaus:

John von Düffel zu seinem Buch „Ich möchte lieber nichts. Eine Geschichte vom Konsumverzicht“ im Gespräch mit Gert Scobel:

Die gut besuchte Preisverleihung des Leipziger Buchpreises 2025:

Die Gewinnerin im Bereich Belletristik Kristine Bilkau mit ihrem Roman „Halbinsel“. Sie schenkt nicht nur dieses sicherlich sehr lesenswerte Buch, sondern auch eine tolle Dankesrede:

Im Anschluss erlebte ich Luisa Neubauer zu ihrem Buch „Was wäre wenn wir mutig sind?“ mit Katty Salie:

Viele Menschen hörten ihren stärkenden Worten zu und gaben viel Applaus:

Irina Rastorgueva, die mit ihrem Buch „Pop-up-Propaganda. Epikrise der russischen Selbstvergiftung“ den Preis der Leipziger Buchmesse im Bereich Sachbuch gewann und nun interviewt wurde:

Hier noch mal die frisch gekürte  Buchpreisgewinnerin im Bereich Belletristik:

Abends ging es für uns zur Moritzbastei:

Viele Buchvorstellungen in diesen atmosphärisch einladenden Räumen:

Eine der Stimmen, die so mitnehmend schön vorlas, das es mucksmäuschen still war: Katharina Köller aus ihrem Buch „Wild wuchern“:

So ging ein erster Buchmessentag zu Ende mit wunderbaren Büchern, großartigen Autorinnen und Autoren, klaren Worten und guten aktuellen Debatten. Bereits heute am ersten Buchmessentag denke ich, Bücher sind ein solch wichtiger Beitrag für  eine demokratische Gesellschaft,  für ein vielfältiges Miteinander und sie schenken wunderbare Geschichten.

So grüßt euch aus Leipzig, dankbar hier zu sein

eure Marion

Leipziger Buchmesse – Sonntag

Einen weiteren inspirierenden und glücksbringenden Buchmessentag konnten wir heute erleben.

Hier lernten die Zuhörenden Neues. Oder wusstet ihr, dass die durchschnittliche Paarung bei Singvögeln 0,2 Sekunden dauert?  Viel Interessantes im Buch von Ernst Paul Dörfler „Das Liebesleben der Vögel“:

In der Buchbar gab es immer wieder Gespräche mit Autorinnen und Autoren sowie Kaffee und andere Gaumenfreuden:

Am DuMont Stand stellte eine Verlagsmitarbeiterin Buchhändlerinnen Neuerscheinungen vor:

Gilda Sahebi zu ihrem Buch „Wie wir uns Rassismus beibringen“:

Miriam Zeh im Gespräch mit Martin Becker „Die Arbeiter“ und Marlen Hobrach „Klasssismus. 100 Seiten“:

Gute Frage in einer der Hallen:

Zwei der vielen Manga-Comic-Fans:

Der schöne Kaffeespezialitäten-Wagen:

CORRECTIV erzählt von ihren journalistischen Erfahrungen und ihrem Dabeisein beim „Geheimtreffen“. Ihnen und ihrer mutigen Recherche ist zu verdanken, dass so viele Menschen gegen die AfD und für Demokratie auf die Straße gehen.
Bei dieser Veranstaltung gab es viel Polizeischutz. Ich finde es unsagbar wichtig, was sie aufgedeckt haben und dass es diesen unabhängigen Journalismus gibt:

Diese Veranstaltung wurde sehr gut besucht, lange Schlangen bis auf den  Gängen. Der eine freie Platz war nur kurz frei, da ich das Foto machte:

Berührend schön war auch der Buchmessenchor:

Viele buchliebende Menschen in der Glashalle:

Damit ging eine wunderbare Buchmesse zu Ende. Mehr als einmal dachte ich, Buchmessen machen diese Welt zu einem besseren Ort. Ich bin dankbar, dass die Themen der Welt hier in kluger Art und Weise diskutiert werden, Menschen zusammenfinden, Dialoge stattfinden, wir einander Geschichten erzählen.

Es grüßt euch mit vielen Eindrücken in sich, eure Marion

Und ja, lasst uns das machen:

Leipziger Buchmesse – Samstag

Auch der heutige Samstag war ein wunderbarer Tag auf der Leipziger Buchmesse mit sehr vielen großartigen Buchvorstellungen und anregenden Diskussionsrunden.
Denis Scheck stellte viele lesenswerte Bücher vor:


Ein humorvolles Gespräch von Katrin Schumacher mit Alex Capus zu seinem Buch „Das kleine Haus am Sonnenhang“:


Die Moderatorin Vivian Perkovic im Gespräch mit Miriam Meckel und Lea Steinacker darüber, wie Künstliche Intelligenz unsere Welt verändert:


Das Buch „Erzähl mir von der Liebe“, ein Buch mit vielen Liebesgeschichten, die die drei Autor*innen Robert Ide, Joana Nietfeld und Helena Piontek nach zahlreichen Gesprächen zusammengetragen haben:


Diskussionsrunde darüber, was wir von Religionen lernen können, mit dabei Katrin Göring-Eckhardt:


Gute wichtige Botschaften in den Hallen:


Shila Behjat im Gespräch mit Irina Scherbakowa, Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Auf ARTE ist aktuell das Porträt „Irina Scherbakowa: Russlands unbequemes Gewissen“ zu sehen:


Thea Dorn im Gespräch mit Bernhard Schlink („Das späte Leben“), wie ihr auf dem Foto seht, es ging humorvoll zu:


Mona Ameziane mit Stefanie de Valesco zu ihrem Buch „Das Gras auf unserer Seite“:


Auch wenn ich Iris Wolff vor ein paar Wochen bereits zu ihrem aktuellen Buch „Lichtungen“ in Berlin erlebt habe, hörte ich gerne ein weiteres mal zu:

Alina Herbing zu ihrem Roman „Tiere vor denen man Angst haben muss“:


Am Abend waren wir zur Klimabuchmesse:


Ein wundervoller Abend mit guten Diskussionsrunden. Folgende Bücher stellten die Autorinnen und Autoren hier vor:
Friedemann Karig – Was ihr wollt. Wie Protest wirklich wirkt
Amelie Fried – Der längste Sommer ihres Lebens
Lea Bonasera – Die Zeit für Mut ist jetzt. Wie uns ziviler Widerstand aus Krisen führt


Und im zweiten Teil folgende Autor*innen mit ihren Büchern:
Raphael Thelen – Wut
Jasmin Schreiber – Endling
Annette Schaumlöffel – In einem Land nach unserer Zeit


Es gab viele berührende Momente und mehr als einmal dachte ich, ja, Bücher machen die Welt zu einem besseren Ort.
So grüßt euch inspiriert aus Leipzig,
Marion