






Das Tun unterbrechen
Jetzt setzen wir uns hin
und hören zu
Die Natur erzählt von Wundern
die nicht müde werden
ihre stille Kraft zu schenken




Unbekannte Häuser mit bunten Türen
Das Dezemberblau über unseren Köpfen
Maronenglück und wärmende Mützen
Eine Geigenspielerin wie aus einem Märchen
Der Weihnachtschmuck der seine Geschichten trägt
In Augen von Menschen schauen die du liebst
Ein Baum der sich umarmt
Lieblingslieder in der Küche
Trau den kleinen Dingen etwas zu




Was gibt es zu lernen?
Auf zwei Fingern pfeifen
Farben pflücken
Hinhören
Dem Augenblick glauben




Wie schnell vergeht Zeit?
Wann beginnt Mut?
Welche Farbe hat Ruhe?
Wie nah ist Hoffnung?
Wann ist genug?
Was macht es so wertvoll?
Wo sind wir zu wenig?
Wann reicht es?
Was ist möglich?




Nicht den dritten Schritt
vor dem ersten
Ich mache es dann
wenn es geht
Die Blätter fallen
in ihrem eigenen Rhythmus
Die Wolken wehen
in ihrer Zeit
Der Mond weiß
wann er aufgeht
Mein Atem
pflückt Geduld