„Ich habe mich dahin gesetzt, eine Mandarine geschält und einfach gewartet.“

„Ich habe mich dahin gesetzt, eine Mandarine geschält und einfach gewartet.“

„Es geht nicht darum, dass es schön ist, es geht darum, das Eigene zu tanzen, egal ob es rund ist oder eckig und kantig.“

„In dieser Nachtstille, dem sternenübersäten Himmel mit dem hellen Sichelmond, scheint die Zeit still zu stehen, aber sie wartet nur auf den neuen Morgen und trägt all das Gelebte in sich.“

„Bei allen Plänen und Vorhaben auch die Flexibilität zu behalten, dass es anders kommen kann.“


auch beim Warten erleben wir
durch die geschlossenen Fensterscheiben
gedämpfte Geräusche
beinahe still
vier Stühle besetzt
acht Stühle leer
draußen kaufen Menschen Weihnachtsgeschenke
oder trauern um einen geliebten Menschen
erzählen beim Glühwein neue Geschichten
oder räumen die Anrichte ab
Hausaufgaben wandern in Schultaschen
Tee wird zubereitet
hier warten Jacken auf ihre Besitzer
Kinderaugen schauen Fremde an
erwartungsvoll
neugierig auf das Leben
ein Lächeln ist eine Antwort
Türen öffnen und schließen
Veränderungen beleben
eine Frau zieht ihre Mütze ab
schwarzes langes Haar fällt auf ihren Rücken
Hände stapeln einen Turm
hoch hinaus
vielleicht macht gerade das Umfallen es gut
neu beginnen
immer wieder
beim Warten
spiegelt sich
die Welt
„Das mache ich nicht ohne dich.“

„Danke für die Zeit, die ihr mir geschenkt habt.“

„Ist ein Wunsch erfüllt, ist es kein Wunsch mehr.“

„Fliegen Gedanken durch den Raum?“

„Dann setzen wir uns hin, trinken Tee und überlegen.“
