Findesatz-Gedicht 122

Echt?
Ist wahr was wir erleben?
Erzählen die Träume von einer zweiten Welt?

Entwickeln wir uns immer weiter?
War ich früher ein besserer Mensch?
Sieht der Mond uns?

Wo waren wir vor unserer Geburt?
Meint das Leben es gut mit uns?
Sollen wir an was Schönes denken?

11 Gedanken zu „Findesatz-Gedicht 122

  1. Ist wahr was wir erleben? Nein
    Erzählen die Träume von einer zweiten Welt?
    Ja mindestens
    Entwickeln wir uns immer weiter? Das hängt von uns ab aber im Grunde ja
    War ich früher ein besserer Mensch? Was ist ein guter Mensch? Vermutlich ja aber vielleicht auch nein
    Sieht der Mond uns?
    Allem Anschein nach nein
    Wo waren wir vor unserer Geburt?
    Außerhalb der Materie
    Meint das Leben es gut mit uns?
    Das Leben drängt uns zum Weitermachen, also denke ich ja
    Sollen wir an was Schönes denken?
    Unbedingt

    Gefällt 4 Personen

  2. Wieder so wunderbare Fragen von Dir, mal danke..🌾. Dazu liefere ich gerne ein paar mögliche Antworten…

    Ja, was wir erleben, ist echt wahr.
    Unsere Träume erzählen von anderen Welten, Begebenheiten, und Gefühlen.
    Sie offenbaren Möglichkeiten.
    Wir entwickeln uns immer dann weiter, wenn wir einen Traum ausprobieren oder etwas einsehen.
    Früher war ich unerfahrener und jünger.
    Doch der Mond sieht alles.
    Vor meiner Geburt befand ich mich im Bauch einer Frau.
    Wer glaubt, das Leben würde etwas meinen, muss voll fromm sein.
    Schöne Gedanken machen schön.

    Heute Herbstlich herzlich,
    Amélie 🍁🍂

    Gefällt 1 Person

  3. Nach langer Zeit will ich auch einmal wieder etwas in Deinen Blog schreiben, weil Deine Fragen mich dazu angestiftet haben:

    Wir erleben die Realität als echt und Überraschendes und Skurilles im Traum.
    Ja, die Träume erzählen von vielen anderen Welten und Situationen, in denen wir viele Rollen spielen.

    Je mehr wir wissen und je mehr Optionen wir haben, desto größer unsere Chancen und desto mehr können wir uns von der Vergangenheit absetzen und sie begreifen und Lehren daraus ziehen.

    Ein besserer Mensch, früher, als Kind? Da waren wir teilweise grausam. Zum Glück ohne ernste Folgen für Dritte und uns.

    Der Mond ist kein Auge, er ist nur Reflektor.

    Vor unserer Geburt haben wir schon in den Gedanken unserer Eltern gelebt, wenn sie sich uns gewünscht haben oder gesagt haben: wir warten noch ein wenig, bis wir dem Kind etwas bieten können.

    Das Leben ist ja nur eine neutrale Zeitspanne, in der wir präsent sind. Es ist so gut, wie wir es gestalten und so gut, wie wir Glück hatten, hier und nicht mit Hunger in Afrika geboren zu werden.

    Dass wir leben ist wunderschön und der Sonnenaufgang und die Blumen und Wälder sind wunderschön, die Anderen, die uns begleiten, sei es Mensch oder Tier sind alle auf ihre Weise schön. Daran sollten wir immer mit Staunen denken.

    Gefällt 1 Person

  4. Träume, meine Träume zumal sind eine arge Plage. Nachts, wenn ich doch schlafen sollte, wecken sie mich. Manchmal ganz freundlich, manchmal liege ich in meinem Schweiß. Und ich richte mich halb auf, knipse die Taschenlampe an, notiere: denn woraus sonst werden Geschichten?
    Dann drehe ich mich um und versuche wieder zu schlafen.
    Tagsüber, da gilt es zu werkeln, zu kochen, zu schreiben, zu reimen – und dann sitze ich, womöglich kocht gerade etwas über, träumend, erwache schreckhaft: was träumst du mitten am Tage? Und was war das, ich muß das notieren und die verbrannte Milch und den Boden wischen und wo ist mein Block, mein Stift, mein Lappen…
    Nein, Träume sind eine Plage.
    Ich möchte sie nicht missen.

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