21 Gedanken zu „3. Februar

  1. ‚Egal‘ leitet sich vom französischen égal ab, lateinisch ‚aequalis‘ wie Äquator. Es bedeutet eben, gleich, plan, symmetrisch. Gleich-gültig heißt für mich – zwei Dinge passen zusammen, haben die gleiche Bedeutung, können nebeneinander stehen bleiben, tun sich nichts. Sogesehen alles im Lot.
    – Anders wäre es bei‘ schiet-egal‘ oder ‚piepschnurz-egal‘. Da müsste ich dann noch einmal drüber nachdenken.

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    • Das ist eine für mich neue Definition von Gleichgültigkeit, danke für diese Erweiterung.
      Heute sah ich ein Bild, darauf stand: „Das interessiert mich nicht die Bohne.“ Das ließ mich schmunzeln und manchmal, nur manchmal, ist das sicherlich auch gut.

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  2. wenn mir alles egal wäre, dann wäre mir auch egal, dass mir alles egal wäre – grauenvolle Vorstellung. Alles egal würde auch Egomanie ausschließen, denn jegliches Motiv für egal-welche Aktion iwäre ja verschwunden. Das ist dann vielleicht in etwa der Zustand, in dem sich meine demente Mutter befindet. Es gibt kein Morgen, kein Abend, kein Montag, kein Dienstag…ob ich da bin oder nicht, ist egal Alles in allem: furchtbar.

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    • Danke für dein Erzählen und dein Erweitern. Ich wünsche euch gute Zusammenkünfte, auch wenn es bestimmt nicht immer leicht ist und hoffe, dass Momente trotz und mir allem mit Freude gefüllt sein können.

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