24. September

Haus Ef

Wir
wir leben und sterben
rucke die guh, rucke die guh
haben Mütter, Stiefmütter, Schwiegermütter
Blut ist im Schuh
Schwestern und Brüder
die Schlechten ins Kröpfchen
wir laden ein und essen
die Guten ins Töpfchen
Perlen und Edelsteine hängen oft zu hoch und sind zu teuer
Das erste Reis, das euch auf dem Heimweg an den Hut stößt, das brecht für mich ab
Im Grunde vertraue ich allen
Bäumlein, Bäumlein rüttel dich
dabei bin ich einmal bestohlen worden
Wirf Gold und Silber über mich
die Polizei hilft nicht immer, habe ich entdeckt
der war wie angegossen
mein Lebenslauf ist drei Seiten lang
die führt er heim
das wichtigste steckt zwischen den Zeilen
und wenn sie nicht gestorben sind
ich habe schon mal über meine Beerdigung nachgedacht
dann leben sie
am liebsten möchte ich 100 werden oder 99
noch heute

 

13 Gedanken zu „24. September

  1. In den Märchen ist es immer wieder düster zugegangen.
    Die Menschen haben sich nicht geändert und mancher Satz aus einem Märchen passt vortrefflich.
    Als Gegengewicht gibt es bestimmt gute Sätze, die ebenso ihre Entsprechung in manchem Menschentun haben.
    Sonst müsste man verzweifeln…

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