19 Gedanken zu „24. April

  1. Liebe Marion,
    wie dieser Satz gemeint ist, verstehe ich natürlich.
    Ich mache mir mal einen Spaß daraus, dem Menschen zu widersprechen, der diesen Satz gesagt hat.
    Wer so bleibt, wie er immer schon war, geht für meine Interpretation gar nicht. Er steht auf der Stelle, stagniert.
    Das im Kreis gehen und nirgendwo ankommen, passiert leider auch den Menschen, die an sich arbeiten und die versuchen, diese Welt zu verbessern.
    Da die Erde eine Kugel ist, kann man sogar immer geradeaus gehen (wenn man über Wasser laufen kann ;) und geht somit trotzdem im Kreis.
    Und was heißt „ankommen“?
    Wenn das Ankommen das Ziel ist, stehen wir dann wieder still? Oder bedeutet ankommen das Ende des Lebens?
    Mir hilft dieser Satz also nicht, mein Leben so zu gestalten, dass ich weder im Kreis gehe, noch still stehe – weder dass ich gar nicht erst losgehe, oder irgendwo ankomme und dort verharre.
    Ich wollte nur meine krausen Gedanken zu so einem Satz sagen.

    Gruß Heinrich

    P.S. Und KEIN Mensch schafft es, immer so zu bleiben, wie er ist, oder immer schon war, weil man jeden Tag einen Tag älter, einen Tag Erlebnisse, einen Tag Leiden und Liebe erfahren hat.
    So, Heinrich, nun ist genug „widersprochen“ ;) geh‘ schlafen und dreh‘ dich im Traum im Kreis – und geh‘ morgen – gleich morgen wieder geradeaus!

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  2. Hier ist meiner Meinung nach nicht das Stillstehen, sondern das *NichtüberdenTellerrandhinaussehen* gemeint.

    Ein Kreis ist für meine Begriffe etwas Schönes, es sei denn, er ist so eng, daß wir unentwegt an seine Ränder stoßen. Ein einengender Kreis sollte in jedem Fall erweitert werden, dem sind doch keine Grenzen gesetzt, es sei denn, wir engen uns selbst darin ein.
    Ein Kreis kann ein nützliches Element sein, eines, das auffängt und uns einhüllt in einen wundervollen Schutz, ein Schutzkreis. Ich denke an die Kelten und ihr Wissen um die Natur.

    Menschenkreise sollten weit und dehnbar sein, niemals eng und durch ihre Enge belastend.

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  3. Ich lebe mein Leben auch in wachsenden Ringen. Die liegen allmählich um meinen Bauch. Irgendwann werde ich deshalb nur noch kreisförmig liegen können. Das stelle ich mich gar nicht übel vor. Vielleicht ergibt das sogar eine Spirale irgendwann.

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