Gesprochenes

Heute findet ihr hier „Gesprochenes“.

Anlass war ein Wortwechsel mit Herrn Ärmel über „Halbgeburtstage“. Da fiel mir ein, dass ich darüber mal einen Text geschrieben und aufgenommen habe.

Vielen Dank, lieber Jörg Schmöe (www.schmoeefoto.com), der diese Datei in seinen YouTube Kanal eingebaut hat. Er macht es möglich, dass ich den Text nun hier teilen darf.

 

79 Gedanken zu „Gesprochenes

  1. Kolossal herrlich, liebe Maribey,
    im angenehmen Timbre an die Hand genommen und der Zahlenspielerei der Geburtstage eine schöne unterjährige Note verliehen. Hätte ich früher hören sollen, der ich stets wenigstens stiller Verfechter der runden Geburtstage war. Das hat jetzt definitiv ein Ende. Herzlichen Dank für den Augen- und Ohrenöffner und ein gesundes, frohes neues Jahr 2016.

    Liebe Grüße aus Freiburg

    Achim

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    • Dankeschön, ich freue mich über deine feinen Worte.
      Vor einigen Wochen habe ich an einem Schreibseminar teilgenommen. Aufgabe war es, eine Gedichtzeile in einen Gesamttext einfließen zu lassen. Mir fielen Rilkes Zeilen „Du musst da Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest“ ein und dieser Texte ist daraufhin entstanden.

      Ich gestehe, ich war inzwischen auf wunderbaren 50-jährigen Geburtstagen, die haben Lust gemacht, auch diese Zahl zu feiern, doch vielleicht wird es eben auch die 49 oder was auch immer sein…

      Liebe Grüße aus dem Westen mit guten Wünschen für dieses noch neue Jahr (das einlädt immer zu feiern), Marion

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  2. Was für eine tolle Idee! Die Halbgeburtstage, der tiefgründige Text, und dass du ihn uns vorgelesen hast. Die Stimme ist eine wichtige Facette des Menschen, und in den Blogs fast nie zu hören. Es berührt mich. :-)

    Meinen 50. habe ich übrigens wie alle andern runden Geburtstage ein wenig gefeiert, denn beim Übergang in eine neue Lebensdekade habe ich gern Begleitung. Es ist immer Neuland, mit jeder Zehnerzahl verbinde ich irgendwas – selten etwas Gutes! ;-) – und ob das zutrifft oder nicht, weiß ich am ersten Tag ja nicht.
    Sonst feiere ich schon lange nicht mehr, und überhaupt müsste man am Geburtstag eigentlich die Mutter feiern. :-)

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    • Dank Jörgs Hilfe war es nun möglich, heute etwas Gesprochenes zu teilen. Lieben Dank für deine Worte.
      In den Niederlanden ist es übrigens Brauch, dass am Geburtstag auch den Eltern gratuliert wird, ein schöner Brauch wie ich finde. Daran haben mich deine Worte erinnert.
      Vor Kurzem hörte ich, dass jemand sagte, sie sagte nun nicht mehr „Ich bin 45“, sondern „Ich habe 45 geschenkte Jahre“, das finde ich auch einen schönen Gedankengang um die neue Jahreszahl zu begrüßen.

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      • Die geschenkten Jahre gefallen mir! Sie erinnern daran, warum Geburtstage vielleicht überhaupt gefeiert werden: In früheren Zeiten war es ja keineswegs sicher, dass man ein Jahr übersteht, sodass man wirklich einen Grund hatte zum Feiern, wenn wieder ein Jahr um war und man lebte noch. :-)

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  3. Geklickt, gehört, gestaunt, gefreut, gespeichert – – und nun will ich Ihnen sogleich herzlich danken, liebe Frau Maribey, für diese Lesung.
    So schön und vor allem so treffend wie der Herr Spengler kann ich es nicht sagen, also sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich Ihnen ganz schlicht sage, dass Sie genau die passende Stimme haben, um Ihren trefflichen Text an die richtige Stelle des Hörers zu schicken.
    Nochmals herzlichen Dank und Ihnen einen wundervollen Abend,
    Herr Ärmel

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  4. Wobei ich da anmerken möchte::
    Geburtstage in Europa speziell in D Land sind ja oft eine Feier des Geburtstagskind für die Gäste / ich bedauere das / mein Gedanke ist eher von der umgekehrten Idee geprägt.

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  5. Mir gefällt dein Text sehr, und ich freue mich, deine Stimme zu hören. Sehr schön gemacht und gesprochen. Eine gute Lösung habt ihr da gefunden!
    Ich mag deine Idee von den Halbgeburtstagen. Ich versuche, an jedem meiner Geburtstage etwas Ungewöhnliches zu tun, und das ist nicht zwangsläufig eine Feier ;-) Danke nochmals! :-)
    Liebe Grüße
    Christiane

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  6. Das ist ganz toll. Ich bin ein Winterkind … habe im November Geburtstag. Meist regnet es und ist heftig kalt … und ich beneide immer die, die im Sommer auf der Wiese feiern können … Also … warum nicht mal den Halben im Mai feiern. Das fühlt sich großartig an. Danke für die Inspiration.

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  7. Wie schön, dein Neu und deine Stimme wiederzuhören! Und ich feier dieses Jahr einen runden Geburtstag, aber deine Frage ist berechtigt. Ich erinnere mich an andere sogenannte unrunde Geburtstage, die runder waren, als manch runder. Gerne feier ich mit dir in jedem jahr all die Rundungen und Ecken, auch, das leben, den Tanz, die schönen und die Nachdenkworte …
    hach, da siehst du wozu du mich bringst – lach
    herzliche Grüsse
    Ulli

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  8. Schmunzel… ja und Ton macht der Jörg auch möglich.. :-)
    Feine Gedanken zum Halbgeburtstag und zum Leben!
    Schön, dass das Unrunde ebenso gewürdigt wird, das mag ich sehr.

    Ich gratuliere oft auch den Müttern der Geburtstagskinder.
    Ein Freund schenkt seiner Mutter zu seinem eigenen Geburtstag einen Blumenstrauß
    als Dank dafür, dass sie ihn geboren hat!

    Liebe Grüße,
    nun wieder zurück in der Silbenkemenate in Freiburg,
    Silbia

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    • Eine gute Idee, liebe Silbia, auch den Müttern zu gratulieren und eine liebevolle Geste, die dein Freund seiner Mutter schenkte.
      Ja, das macht Jörg wunderbar, wie er es ermöglicht die Töne hier zu teilen und dazu sein Bild schenkt.
      Lass deine Eindrücke noch gut nachhallen und liebe Grüße, Marion

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  9. Dann runde ich rasch noch auf 40 Kommentare:
    In einer Geschenktüte hatte sich noch eine meiner Geburtstagskarten vom Sommer versteckt. Wirklich? Sie wollte mir nur genau das sagen, was Du in Deinem Text so nett ausgedrückt hast. In unseren Gedanken, in unserem Lebensgefühl darf jeder Tag ein Fest sein, ein Geburtstagsfest! Jetzt gehe ich schlafen und bereite meinen … Geburtstag vor.

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  10. *lächel* und es geht immer weiter und weiter…
    Ein feiner Text und wie gut hast Du ihn gesprochen, liebe Marion.
    Ich sagte es doch schon, Du sprichst druckreif. Daran gibt´s nix zu rütteln.

    Mir waren die runden nie wichtig, sie machten mir eher Angst als Freude.
    Manchmal mag ich feiern und manchmal nicht. Es ist nicht von der Anzahl der Kerzen auf der Geburtstsgstorte abhängig, sondern von meiner Stimmung.

    Was aber ist mit der zweiten Hälfte vom Geburtstagskuchen? Das beschäftigt mich nun doch sehr :-)

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  11. wunderwunderwunderbar! sowohl der text an sich, aber auch, wie du ihn liest, liebe marion. mein kompliment!
    und tja, er bestätigt mich in dem, was ich immer schon empfunden habe: feiern sollten wir nicht an zahlen festmachen, sondern daran, was wir zu feiern wünschen.
    ganz liebe grüße!
    diana

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  12. Mir ist so, als hätte ich heute Achtelnamenstag, du bringst mich da auf eine Idee! Mit den Geburtstagen hab ich so meine Schwierigkeiten, ich weiß gar nicht mehr, wie alt ich eigentlich bin, was natürlich davon kommt, dass meine Frau immer sagt, ich sei höchstens fünf! Aber dann feiern wir eben das!
    Ein wunderschöner Text von dir, Marion, und deine Stimme! Lebensbejahung pur, da möchte man am liebsten auffliegen und ein Liedchen pfeifen!

    tirilliii

    Michael

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  13. Einmal zu schnell auf Senden geklickt ;o) Wunderbar, wenn es an jedem Tag etwas zu feiern gibt! Ich kann nur wiederholen: mehr von Geschriebenem und Gesprochenem!

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  14. Wunderbar, liebe Frau Marbey, danke für das Mit-Teilen Ihrer fabulösen Gedanken. Ich feiere ja fast immer zwomal: Ein Arbeitsamtagwerkfest winters im Floratelier und eine Sommersause. Halbgeburtstag, ja, das passt, ohne es bisher so benennen zu können.
    Gestatten Sie ein Kompliment zu Ihrer Leseart: Mitnehmsicherruhstimmig sprechen Sie. Und grüßen Sie Herrn Schmöe, der dieses Hörvergnügen möglich machte, Ihre Frau Knobloch, höchst angetan.

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