Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Toleranz und Rücksichtnahme gehört immer mit dazu, wenn Menschen zusammenleben. Wege dazu können sich immer finden lassen, wie ich finde. Miteinander sprechen, gemeinsam Lösungen finden und vielleicht auch mal an einem Abend mitfeiern (wenn du nicht gerade ganz so früh raus musst), was du vielleicht schon gemacht hast.
Die gibt es vermutlich auf beiden Seiten manchmal nicht, die Toleranz.
Ich hatte das Glück, an bunten reichen Ramadanfesten teilhaben zu dürfen und mir kam viel Gastfreundschaft und ehrliche Herzlichkeit entgegen.
Dann deckt sich deine Erfahrung nicht mit denen, die ich aus Wohnungsverwaltungen habe. Du bekommst über kurz oder lang Probleme, wenn du Christen und Moslems unter einem Dach einquartiert hast. Das ist mit Sicherheit nicht immer so, aber auffallend häufig. Rücksicht gibt es nicht oft, jeder macht, was er will und eine Hausordnung wird grundsätzlich ignoriert.
ich kenne es auch nur so… nie anders
Diese Art der Gastfreundschaft müssen wir langsam wieder lernen
und nicht zurückzucken, sie beißt nicht, knabbert nur ein bissel :-)
mal so, mal so will ich nicht sagen. Aber ich bin sowieso ein zurückhaltender Mensch u. brauche länger, um mit Menschen, die ich nicht kenne, warm zu werden, also geht es mir mit Multikulti genau so.
Da ich türkischstämmige und türkische Menschen in der Familie u. iranische langjährige Bekannte habe, meine Arbeitskollegen aus allen möglichen Ländern stammten :-) , sind evtl. Berührungsängste vollkommen auf der Strecke geblieben, bzw. sie entstanden erst gar nicht… Also doch eher Multikulti *lach* , weil die Mischung wunderbar ist.
Gut, wenn die Berührungsängste auf der Strecke bleiben, liebe Bruni. Begegnungen können den Ängsten hervorragend entgegen wirken. Einer der Gründe, weshalb wir aufeinander zugehen sollten.
Der Satz, der nach dem obigen folgte, lautete: „Diese Harmonie unter den vielfältigen Kindern zu sehen, das finde ich wunderbar.“ Die Satzschenkerin war mit einer Schulklasse zu Besuch auf einem Bauernhof. Kinder vieler verschiedener Nationalitäten sprangen munter von Heuballen hinunter. Dann die spontane Idee, es wurde bis drei in der jeweiligen Sprache gezählt und dann ist das betreffende Kind gesprungen.
Die Kinder zeigen, wie es geht, bunt, fröhlich, mit- und voneinander lernend…
ah, ja, so ähnlich war es auf dem Spielplatz in HD auf der Neckarwiese auch. Da gab es wirklich keinerlei Ängste unter den Kindern. Sie spielten und plantschten wirld durcheinander. Die Sprache war es nicht, die verband, es war das spielende Element. Das sich dann auch in Gesten äußerte.
Ich dachte nur, wie belebend ein buntes Markttreiben mit Menschen aus als aller Herren Länder sein könnte. Welche Vielfalt von Speisen uns erwarten könnte und warum sollte ein gemeinsames Leben und der Austausch der Sitten nicht bereichern…wovor fürchten sich so viele?
In engen Wohnungen neben dem mit Lebensmitteln die nur noch aufgewärmt werden müssen vorm Fernseher zu sitzen, macht nur einsam.
Ich liebe die Vielfalt und ich liebe Multikulti.
Leider funktioniert es nicht immer so gut wie es könnte.
Ich sehe trotzdem, dass wir viel von einandern lernen und uns gegenseitig ergänzen können, wenn beide Seiten es zulassen.
Ich glaube mit dir, dass wir viel voneinander lernen können und uns bereichern können. Dazu gehört Offenheit, die wir dringend brauchen, wie ich finde.
Ja, aber Offenheit von beiden Seiten.
Ich lebe hier in einem Viertel mit 95% Ausländeranteil, kaum einer spricht deutsch, sie meiden die wenigen Deutschen, isolieren sich, wollen unter sich bleiben.
Das finde ich sehr schade. Zwei können ein bißchen Deutsch, wollte sie zum Tee einladen, wurde jedesmal abgelehnt.
Ich habe hier gelernt, dass Integration eine Sache von ZWEI Seiten ist, man kann niemand integrieren, wenn er nicht will.
Dazu braucht man nicht mal weit weg zu gehen, meine direkten Nachbarn über mir sind Spanier, also Europäer, sie sind seit fast 50 Jahren hier, die Frau spricht nicht ein einziges Wort deutsch, der Mann sehr sehr schlecht, eine Verständigung ist kaum möglich.
Das finde ich einfach nur traurig.
Schade, dass du es so erlebst. Und ich würde wünschen, dass es irgendwann ein gemeinsames Tee trinken gibt, denn beim Tee umrühren kann viel entstehen.
In einem Viertel zu leben, mit 95 % Ausländeranteil, ist der Integration vermutlich nicht sehr dienlich. Das sind Bedingungen, die das Einleben nicht fördern, auch wenn glücklicherweise Menschen wie du da sind, die zum Tee einladen.
Ich habe es anders erleben dürfen, da gab es Tee trinken und einander Wörter beibringen…
Ich finde es auch einfach traurig. Ich war so voller Elan als ich hierher zog. Keiner konnte verstehen, dass ich mich freute.
Und jetzt bin ich nur enttäuscht und fühle mich sehr isoliert hier.
Ja, das kann gut sein, aber wie gesagt, ich vermisse die Öffung der Migranten.
Die feiern hier auf der Wiese, aber wenn du als Deutsche kommst, dann drehen sie sich weg.
Sie isolieren sich selbst, aber dadurch, dass es soviele sind, sind sie nicht allein, und das ist in ganz vielen Vierteln so.
Es gibt oft viele Wochen, wo ich mit niemandem hier reden kann, wo ich kein einziges deutsches Wort höre, dass macht mich dann schwermütig und ich sitze dann hier und heule.
Finde wirklich schade, dass du es so erlebst in deinem Umfeld. Könnte so bereichernd sein für beide Seiten. Ich hoffe, dass du deine Offenheit dennoch behalten kannst.
Du lebst in Frankfurt habe ich nun gesehen.
Ich denke, da ist es ähnlich wie in Mannheim u. es kommt sehr auf die Stadtteile an, in denen man da lebt.
Hat sich eine Art von freiwilligem Getto gebildet, mußt Du einiges tun, um da aufgenommen zu werden.
Ich denke, daß man es nur schafft, wenn man mit einzelnen Menschen Kontakt bekommt u. sie einem
zu einem Fest einladen. Dann geht es blitzschnell, es sei denn, man macht einen unnahbaren Eindruck.
Ich wirke auch meist so u. dann geht gar nichts. Bin ich gut drauf, lächle mehr als sonst, dann habe ich gute
Karten. Dann öffnen sie sich schnell.
Es ist nicht so einfach, aber ich kann Dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, daß es gelingt u. mit allen mußt
Du Dich ja wirklich nicht anfreunden.
Leider hat das alles nicht funktioniert. Ich habe viel Geld bezahlt, um Einladungen in den jeweiligen Landessprachen erstellen zu lassen, für Feste aus der Wiese, die uns allen gehört.
Ich hatte sogar zwei Pakistani dazu gebeten, die mal bei mir gewohnt haben, damit sie dolmetschen können, es kam keiner.
Die beiden klingelten dann bei einigen, es hieß immer, mit Deutschen wollten sie nichts zu tun haben, sie wollen ihre Ruhe.
Ich habe so oft junge Frauen angesprochen, wenn ich sah, dass ihre Kinder krank waren oder unruhig, aber sie wurden panisch und schrieen „Policia“.
Ich habe wirklich alles mögliche versucht, deshalb sage ich ja, es muss von beiden Seiten her gewollt sein.
Mannheim kann man nicht mit Frankfurt vergleichen, hier hat fast jeder zweite Migrationshintergrund.
Und leider sprechen die wenigsten deutsch.
Ich kenne es schon von anderen Vierteln, wo ich vorher wohnte, dass es keine Probleme gibt, aber damals waren es nicht so viele wie jetzt. Ich habe auch pakistanische Bekannte und zwei türkische Freundinnen, sogar die sagen, sie schämen sich für ihre Landsleute, weil sie einfach nichts mit den Deutschen zu tun haben wollen.
Die Bekannten von mir sind eine große Ausnahme.
Wie du hier gut beschreibst, gibt es erhebliche Unterschiede in der Situation und Wahrnehmung zwischen Großstadt und eher ländlichen Umgebungen. Während in den Großstädten Enklaven und abgegrenzte Stadtteile bereits entstanden sind, ist anderswo noch Friede, Freude, Eierkuchen. Wer das nicht erlebt hat, dem spreche ich persönlich auch die Kompetenz ab, diese durchaus kritischen Situationen objektiv beurteilen zu können, mit einem Lächeln ist es nämlich nicht getan.
Ja, da kann ich dir nur beipflichten. Wer das nicht erlebt, der kann wirklich nicht mitreden.
Ich komme mir hier vor wie auf einer Insel, manchmal rede ich monatelang kein deutsches Wort außer am Telefon.
In ländlichen Gebieten, wo die Einheimischen in der Überzahl sind, da MÜSSEN sich die Migranten integrieren, sonst wären sie aufgeschmissen. Dann ist es ja auch kein Problem mit dem Miteinander.
Mal so, mal so.
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Wann ist denn das andere „mal so?“
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Weil schon zwei Kulturen in einem Haus oft nicht funktionieren.
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Manchmal auch nicht mit der gleichen Kultur.
Ich finde, wir können viel voneinander lernen.
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Wenn Ramadan in deinem Haus ist und vor ein Uhr nachts keine Ruhe, sprichst auch du anders. Ramadan geht 4 Wochen lang. Oder musst du nicht arbeiten?
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Toleranz und Rücksichtnahme gehört immer mit dazu, wenn Menschen zusammenleben. Wege dazu können sich immer finden lassen, wie ich finde. Miteinander sprechen, gemeinsam Lösungen finden und vielleicht auch mal an einem Abend mitfeiern (wenn du nicht gerade ganz so früh raus musst), was du vielleicht schon gemacht hast.
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Ich habe keine Moslems im Haus, aber es gibt einige Erzählungen aus erster Hand mit wenig Toleranz und noch weniger Rücksicht von der anderen Seite.
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Die gibt es vermutlich auf beiden Seiten manchmal nicht, die Toleranz.
Ich hatte das Glück, an bunten reichen Ramadanfesten teilhaben zu dürfen und mir kam viel Gastfreundschaft und ehrliche Herzlichkeit entgegen.
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Dann deckt sich deine Erfahrung nicht mit denen, die ich aus Wohnungsverwaltungen habe. Du bekommst über kurz oder lang Probleme, wenn du Christen und Moslems unter einem Dach einquartiert hast. Das ist mit Sicherheit nicht immer so, aber auffallend häufig. Rücksicht gibt es nicht oft, jeder macht, was er will und eine Hausordnung wird grundsätzlich ignoriert.
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Ich bleibe zuversichtlich, dass es funktionieren kann.
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Kann es ja auch.
In was für einem Haus wohnst du?
Inder Stadt? Auf dem Land?
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Ich lebe auf dem Land. Und bin froh, dass hier nicht nur Deutsche leben. Ich mag das Bunte. In den Köpfen und im Handeln. Im Miteinander.
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ich kenne es auch nur so… nie anders
Diese Art der Gastfreundschaft müssen wir langsam wieder lernen
und nicht zurückzucken, sie beißt nicht, knabbert nur ein bissel :-)
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So ein bissel knabbern darf sein… :-) Bleiben wir hoffentlich Lernende, auch in dem Bereich…
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mal so, mal so will ich nicht sagen. Aber ich bin sowieso ein zurückhaltender Mensch u. brauche länger, um mit Menschen, die ich nicht kenne, warm zu werden, also geht es mir mit Multikulti genau so.
Da ich türkischstämmige und türkische Menschen in der Familie u. iranische langjährige Bekannte habe, meine Arbeitskollegen aus allen möglichen Ländern stammten :-) , sind evtl. Berührungsängste vollkommen auf der Strecke geblieben, bzw. sie entstanden erst gar nicht… Also doch eher Multikulti *lach* , weil die Mischung wunderbar ist.
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Gut, wenn die Berührungsängste auf der Strecke bleiben, liebe Bruni. Begegnungen können den Ängsten hervorragend entgegen wirken. Einer der Gründe, weshalb wir aufeinander zugehen sollten.
Der Satz, der nach dem obigen folgte, lautete: „Diese Harmonie unter den vielfältigen Kindern zu sehen, das finde ich wunderbar.“ Die Satzschenkerin war mit einer Schulklasse zu Besuch auf einem Bauernhof. Kinder vieler verschiedener Nationalitäten sprangen munter von Heuballen hinunter. Dann die spontane Idee, es wurde bis drei in der jeweiligen Sprache gezählt und dann ist das betreffende Kind gesprungen.
Die Kinder zeigen, wie es geht, bunt, fröhlich, mit- und voneinander lernend…
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ah, ja, so ähnlich war es auf dem Spielplatz in HD auf der Neckarwiese auch. Da gab es wirklich keinerlei Ängste unter den Kindern. Sie spielten und plantschten wirld durcheinander. Die Sprache war es nicht, die verband, es war das spielende Element. Das sich dann auch in Gesten äußerte.
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Schön, im Spiel vereint sich so vieles!
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Das dachte ich heute auch!
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Schön! Magst du die Situation erzählen?
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Ich dachte nur, wie belebend ein buntes Markttreiben mit Menschen aus als aller Herren Länder sein könnte. Welche Vielfalt von Speisen uns erwarten könnte und warum sollte ein gemeinsames Leben und der Austausch der Sitten nicht bereichern…wovor fürchten sich so viele?
In engen Wohnungen neben dem mit Lebensmitteln die nur noch aufgewärmt werden müssen vorm Fernseher zu sitzen, macht nur einsam.
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Das ist mehr als „Ich dache nur“… schön, was du denkst und danke, dass du es hier teilst.
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…gefüllten Kühlschrank sitzen…;-)
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Ich liebe die Vielfalt und ich liebe Multikulti.
Leider funktioniert es nicht immer so gut wie es könnte.
Ich sehe trotzdem, dass wir viel von einandern lernen und uns gegenseitig ergänzen können, wenn beide Seiten es zulassen.
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Ich glaube mit dir, dass wir viel voneinander lernen können und uns bereichern können. Dazu gehört Offenheit, die wir dringend brauchen, wie ich finde.
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Ja, aber Offenheit von beiden Seiten.
Ich lebe hier in einem Viertel mit 95% Ausländeranteil, kaum einer spricht deutsch, sie meiden die wenigen Deutschen, isolieren sich, wollen unter sich bleiben.
Das finde ich sehr schade. Zwei können ein bißchen Deutsch, wollte sie zum Tee einladen, wurde jedesmal abgelehnt.
Ich habe hier gelernt, dass Integration eine Sache von ZWEI Seiten ist, man kann niemand integrieren, wenn er nicht will.
Dazu braucht man nicht mal weit weg zu gehen, meine direkten Nachbarn über mir sind Spanier, also Europäer, sie sind seit fast 50 Jahren hier, die Frau spricht nicht ein einziges Wort deutsch, der Mann sehr sehr schlecht, eine Verständigung ist kaum möglich.
Das finde ich einfach nur traurig.
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Schade, dass du es so erlebst. Und ich würde wünschen, dass es irgendwann ein gemeinsames Tee trinken gibt, denn beim Tee umrühren kann viel entstehen.
In einem Viertel zu leben, mit 95 % Ausländeranteil, ist der Integration vermutlich nicht sehr dienlich. Das sind Bedingungen, die das Einleben nicht fördern, auch wenn glücklicherweise Menschen wie du da sind, die zum Tee einladen.
Ich habe es anders erleben dürfen, da gab es Tee trinken und einander Wörter beibringen…
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Ich finde es auch einfach traurig. Ich war so voller Elan als ich hierher zog. Keiner konnte verstehen, dass ich mich freute.
Und jetzt bin ich nur enttäuscht und fühle mich sehr isoliert hier.
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So wie du es fühlst, wird es vermutlich auch vielen Menschen mit Migrationshintergrund gehen.
Schade, diese Mauer sollte aufgeweicht werden…
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Ja, das kann gut sein, aber wie gesagt, ich vermisse die Öffung der Migranten.
Die feiern hier auf der Wiese, aber wenn du als Deutsche kommst, dann drehen sie sich weg.
Sie isolieren sich selbst, aber dadurch, dass es soviele sind, sind sie nicht allein, und das ist in ganz vielen Vierteln so.
Es gibt oft viele Wochen, wo ich mit niemandem hier reden kann, wo ich kein einziges deutsches Wort höre, dass macht mich dann schwermütig und ich sitze dann hier und heule.
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Finde wirklich schade, dass du es so erlebst in deinem Umfeld. Könnte so bereichernd sein für beide Seiten. Ich hoffe, dass du deine Offenheit dennoch behalten kannst.
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Du lebst in Frankfurt habe ich nun gesehen.
Ich denke, da ist es ähnlich wie in Mannheim u. es kommt sehr auf die Stadtteile an, in denen man da lebt.
Hat sich eine Art von freiwilligem Getto gebildet, mußt Du einiges tun, um da aufgenommen zu werden.
Ich denke, daß man es nur schafft, wenn man mit einzelnen Menschen Kontakt bekommt u. sie einem
zu einem Fest einladen. Dann geht es blitzschnell, es sei denn, man macht einen unnahbaren Eindruck.
Ich wirke auch meist so u. dann geht gar nichts. Bin ich gut drauf, lächle mehr als sonst, dann habe ich gute
Karten. Dann öffnen sie sich schnell.
Es ist nicht so einfach, aber ich kann Dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, daß es gelingt u. mit allen mußt
Du Dich ja wirklich nicht anfreunden.
LG von Bruni
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Danke für deine Ergänzungen und Teilhaben lassen an deinen Erfahrungen, liebe Bruni.
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Leider hat das alles nicht funktioniert. Ich habe viel Geld bezahlt, um Einladungen in den jeweiligen Landessprachen erstellen zu lassen, für Feste aus der Wiese, die uns allen gehört.
Ich hatte sogar zwei Pakistani dazu gebeten, die mal bei mir gewohnt haben, damit sie dolmetschen können, es kam keiner.
Die beiden klingelten dann bei einigen, es hieß immer, mit Deutschen wollten sie nichts zu tun haben, sie wollen ihre Ruhe.
Ich habe so oft junge Frauen angesprochen, wenn ich sah, dass ihre Kinder krank waren oder unruhig, aber sie wurden panisch und schrieen „Policia“.
Ich habe wirklich alles mögliche versucht, deshalb sage ich ja, es muss von beiden Seiten her gewollt sein.
Mannheim kann man nicht mit Frankfurt vergleichen, hier hat fast jeder zweite Migrationshintergrund.
Und leider sprechen die wenigsten deutsch.
Ich kenne es schon von anderen Vierteln, wo ich vorher wohnte, dass es keine Probleme gibt, aber damals waren es nicht so viele wie jetzt. Ich habe auch pakistanische Bekannte und zwei türkische Freundinnen, sogar die sagen, sie schämen sich für ihre Landsleute, weil sie einfach nichts mit den Deutschen zu tun haben wollen.
Die Bekannten von mir sind eine große Ausnahme.
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Wie du hier gut beschreibst, gibt es erhebliche Unterschiede in der Situation und Wahrnehmung zwischen Großstadt und eher ländlichen Umgebungen. Während in den Großstädten Enklaven und abgegrenzte Stadtteile bereits entstanden sind, ist anderswo noch Friede, Freude, Eierkuchen. Wer das nicht erlebt hat, dem spreche ich persönlich auch die Kompetenz ab, diese durchaus kritischen Situationen objektiv beurteilen zu können, mit einem Lächeln ist es nämlich nicht getan.
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Ja, da kann ich dir nur beipflichten. Wer das nicht erlebt, der kann wirklich nicht mitreden.
Ich komme mir hier vor wie auf einer Insel, manchmal rede ich monatelang kein deutsches Wort außer am Telefon.
In ländlichen Gebieten, wo die Einheimischen in der Überzahl sind, da MÜSSEN sich die Migranten integrieren, sonst wären sie aufgeschmissen. Dann ist es ja auch kein Problem mit dem Miteinander.
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Lerne doch arabisch ;)
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