39 Gedanken zu „25. November

    • Geht mir auch so. Nichts mit Angeln und Sauerbraten. Doch der Satz ließ mich heute schmunzeln.
      Die Geschichte hinter dem Satz: Heute im „Glückskurs“ erzählten die Kinder von dem Interview, dass sie mit ihren Eltern geführt haben. Die Aufgabe war, die Eltern zu befragen, was für sie Glück ist.
      Das war eine der Antworten. :)

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        • Ja, ich habe das Glück mich beruflich mit dem Glück zu befassen. Meine wunderbare Kollegin hat das „Förderkonzept Glück“ entwickelt, das am Schulfach Glück angelehnt ist. Wir sind in Schulen unterwegs und geben dort “Glücksunterricht”, kurz gesagt lernen Kinder hier neben Mathe oder Deutsch, auf das zu schauen, was ihnen gut tun. Zum anderen bin ich in der Weiterbildung tätig, wir bilden Erwachsene aus, die das Glück dann in Schulen und andere Institutionen bringen. Es macht unglaublich viel Freude und ich erlebe es als Geschenk, das machen zu können!

          Biografin, da hast du auch eine tolle Arbeit, in die Lebensentwürfe anderer Menschen eintauchen! Ich denke oft, dass in jedem Menschen ein ganzes Buch steckt (mindestens) und eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden.

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          • Das wird ja immer besser, liebe Marion! Glück als Unterrichtsfach, wenn das keine tolle Idee ist – und mit dir als Kursleiterin bestimmt ein großes Vergnügen. :-) Was die Biografien angeht, kann ich dir nur zustimmen. Friedrich Maximilian Klinger, ein Dichterkollege und Freund von Goethe hat das mal fast mit deinen Worten gesagt: „Ein jeder Mensch hat seine Geschichte, die es wert ist, gekannt zu sein.“

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  1. Glückskurse??? Das ist ja ein Ding. Kann man es lernen, Glück zu haben, liebe Marion? Ich denke aber, es geht darum, über das Glück nachzudenken und das ist eine tolle Idee.
    Ich hatte mal in einem meiner Gedichte den Satz: *Glück ist eine grüne Wiese für meine müden Füße*
    und ich muß sagen, er gefällt mir heute noch *lach*
    Angeln würde ich nie, habe auch mit dem sehr frühen Aufstehen so meine Probleme u. Sauerbraten gehört für mich zu den Rouladen u. die esse ich auch nicht :-) Kartoffelpüree mag ich sehr.

    Der Satz hat mir gut gefallen, besser als der Sauerbraten *g*
    und liebe Grüße von mir

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    • Glück lernen in dem Sinne, dass wir das Wohlbefinden unterstützen, Stärken fördern, den Blick auf das Gelingende richten. Viel zu oft sind wir auf Defizite orientiert. Meist wissen Kinder und Erwachsene viel mehr darüber, was nicht gelingt, falsch läuft, als darüber, was gut läuft und uns gut tut.
      Und ja, dabei geht es auch darum, über Glück nachzudenken und hierüber miteinander im Austausch zu kommen. Immer wieder gibt es Übungen, die die Kinder oder Erwachsene ins Erleben eintauchen lassen, viel geschieht übers Tun, wenn auch anschließend überlegt wird, wie war das, was hat das mit meinem Leben zu tun.

      Dein Satz zu dem Glück ist wunderschön! Kannst du das ganze Gedicht mit uns teilen oder den Link hierzu schicken?
      Liebe Bruni, ich wünsche dir einen schönen Tag mit viel grüner Wiese!

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      • ich habe jetzt Deine Antwort zu Maren gelesen und weiß, was Du machst. Eine tolle Aufgabe. Wäre das Fach Glück nur schon in die Lehrpläne mit aufgenommen *lächel*… Wie gut, daß es bei Euch dieses Projekt gibt. Hier in Baden -Württemberg scheint es noch nicht angekommen zu sein, wie wichtig das Glück doch ist – auch für die Schulen… Sind es Grundschulen, an denen Du unterwegs bist?
        Mein Satz ist aus einem Gedicht, das ich 2007 schrieb und in wortbehagen gefällt es mir nicht so gut, wie dann 2008 im Buch und diese gedruckte Version schicke ich Dir nun

        Was ist Glück?

        Ein helles Wort,
        lass alle dunklen stecken

        Glück ist eine feuchte Wiese
        für deine müden Füße

        Glück ist hüpfende Freude
        und perlendes Lachen

        Glückskleesamen in deiner Hand
        und du bist mit den Engeln verwandt

        Glücksmomente
        sind in dein Herz gebrannt

        Glück ist das Wunder einer Sternennacht

        Friede ist Glück

        Jauchzendes Glück
        gibt dir Leben zurück

        Glück ist wie ein Garten
        voller Sonnenschein
        mit verblühenden Blüten
        und Pfützen, in denen
        leuchtende, strahlende
        Sonnenlichter sitzen

        Glück steckt in der Freude
        und Freude ist Glück

        und hier ist noch eines *lächel* http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2012/oktober/glueck_auf_reisen

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        • Das wäre wunderbar, wenn das Glück in die Lehrpläne aufgenommen würde. In Baden-Württemberg ist es auch verbreitet, da hat ein Schulleiter einer weiterführenden Schule das Schulfach Glück entwickelt. Meine Kollegin hat bei ihm die Weiterbildung gemacht und daraufhin das Förderkonzept Glück entwickelt (www.malaika-ev.de , wenn es dich näher interessiert). Wir sind vordergründig in Grundschulen unterwegs, jedoch zunehmend auch in weiterführenden Schulen und anderen Institutionen.

          Herzlichen Dank für dieses Gedicht, liebe Bruni! Und auch für den Verweis auf das andere, ich habe es schon gelesen und den Frohsinn gespürt :-)
          Fühl dich lieb gegrüßt, Marion

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            • Ja, das Glück im Kleinen gehört mit dazu. Das andere hat auch Raum und wird nicht ausgeblendet, doch der Blickwinkel auf das, was gut tut, bewegt viel. Toll, wenn sich die Themen verbinden, insofern lasse ich deine Glücksblasen hier gerne herumfliegen :-)

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  2. Mein Glück wäre es, dem Vater beim Angeln zu begegnen (5 Uhr ist kein Problem für mich) und er hätte neben sich einen Teller mit Sauerbraten und Kartoffelpüree stehen und es wäre ihm eine Freude, sich von Herr Hund oder dem Fisch am Haken so ablenken zu lassen, dass dieser (der Herr Hund, nicht der Fisch) den Teller sti…………….nein, nein, was denken Sie, das würde ich nie tun. So schlimm ist es mit mir nicht…..um 5 Uhr morgens.

    Freundlichst
    Herr Hund (der noch einmal jetzt die Äuglein zumacht, um von Sauerbraten, Püree und unachtsamen Anglern zu träumen….)

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  3. Pingback: Das goldene Medaillon | Von Orten und Menschen

  4. Es gab früher einen Spruch, der mehrfach in meinem Poesiealbum zu finden war: „Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heitren Stunden nur“
    Wie einfach und hilfreich.
    Eine tolle Aufgabe hast du dir gestellt, eine die die Welt in einem sonnigeren Licht zeigt und die sich fortpflanzen sollte.
    Heute freue ich mich, mir endlich mal wieder die Zeit genommen zu haben, Blogbeiträge zu lesen.
    Liebe Grüße
    Elke

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