33 Gedanken zu „10. September

    • Ich fand ihn schön, diesen Satz, als Gegenpol zu diesem „Wie man es macht, macht man es falsch.“
      Ob er stimmt? Mit Abstand betrachtet bestimmt nicht. Glaube jedoch, dass es eine Begründung gibt für das eigene Handeln und dass das Tun für die jeweilige Person stimmt und richtig ist.

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  1. Diesen Satz würde ich, wenn ich könnte, zum Findesatz des Jahres küren, schon weil er diese unsägliche Killerphrase „wie man’s macht, macht man’s falsch“ wie überstrahlt, die schon so viel Verdruss gebracht hat. Der Satz will ja auch nicht sagen, dass alles „objektiv richtig“ ist, was so gemacht und getan wird, aber der Impuls jeder Bewegung, jeden Tuns, der kommt aus dem Leben, auch wenn vielleicht das, was hinten raus kommt, sich verirrt hat und „schlecht“ oder „falsch“ ist. Das ist so eine grundsätzliche Frage, wie ich auf das Leben schaue, oder?

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    • Weil jeder Impuls aus dem Leben kommt…
      Lieber Herr Alltagsphilosoph, ich wollte Ihnen heute ein Mail schreiben, jedoch passt alles, was ich Ihnen zu sagen habe, hier so bonfortionös hin und außerdem kann, nein, muß es jeder lesen: Ihr Buch! Es lag ein Zeitchen, mir mangelte es an Zeit. Gestern Abend im Haus am Ende des Weges, am Küchentisch, statt zu einer der eigenen Kladden griff meine Hand zu Ihrem Buch. Und damit hatten Sie mich für die nächste Stunde gefangen. Bei der fünften Geschichte mußte ich innehalten. Ich war da, bei Ihnen und Matthis und dem Dritten im Bunde. Ich spürte das Schneesandgeknirsche und das rauhe Meeresgebrande. Schon vorher, in den vorherigen Episoden, las ich mich wieder, doch da war ich mittendrin. Ich habe geweint und dann unter Tränen gelächelt. Dann habe ich nochmal von ganz vorne an gelesen. Und war überall mittendrin. Hörte das Blätterrauschen auf der Terrasse, murmelte den Allesgutewunsch lautlos mit, stand am regenüberspülten Grab und spürte Stefans Verzweiflung. Und sah nochmal das feine Lächeln des Dritten und spürte den sachten Händedruck. Jetzt habe ich beschlossen, Ihr Buch wie einen Puppillenpralinenkasten zu sehen. Ein Stückchen pro Tag und das innig zergehen lassen, im Auge, im Herzen und im Bewußtsein soundso. Werde mich Ihrer feinen Erzählkunst ergeben und mit denen fühlen, denen Sie so sachte und behutsam Fehler oder Ängste zugestehen, wie ich es selten las. Und Vergebung. Danke, daß ich Ihre Worte lesen darf…
      Zurück zu Ihrem hiesigen Kommentar: Ihr Grundsatz, auf das Leben zu schauen, ist ein verdammt richtiger!

      Oh, das ist jetzt aber geflossen, wie in einem Guß aus den rasenden Fingerkuppen. Vielleicht söllte ich das als eigenen Eintrag bei Bittemito…?! So als dringliche Kaufempfehlung?1 Wäre das Ihnen denn recht, lieber Herr Feuser?
      Mit der Bitte um Verzeihung ob des langen Kommentars an die liebe Frau Maribey, Ihre Frau Knobloch, pupillenbeglückt.

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  2. Pingback: Kommentareintragskaufkrafthinweise | bittemito

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