Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Ich weiß, man sagt das so – aber irgendwie ist es eine schlimme Vorstellung, oder nicht? Lieber einander frei-sein-lassen (soweit es einem möglich ist) . Aber füreinander da sein ist etwas sehr Schönes. Dazu muss man aber nicht festwachsen. Urgs. Grusel.
Ich finde, vieles kann zusammenwachsen, muss nicht auf zwei Menschen in einer Beziehung gemünzt sein, auch eine Gruppe kann zusammenwachsen, das lose Aufeinandertreffen von Menschen kann zu einem Miteinander wachsen, das finde ich was wunderbares.
Wenn zwei Menschen zusammenwachsen, kann das auch etwas wundervolles sein. Nicht im Sinne von zuwachsen und festwachsen, da kann ich dein Urgs verstehen, ich meine im Sinne von miteinander wachsen, einander halten, stützen, festigen, gemeinsame Sachen erleben, auch durchstehen. Denke an zwei Bäume, die einzeln wachsen, aber doch miteinander verbunden sind, einander Wurzeln geben, die sich beim gegenseitigen Wachsen nicht einschränken, vielmehr erfrischenden Wind, warmes Licht schenken und wohltuenden Schatten spenden. Das, finde ich, ist ein Wachsen ohne Urgs und Grusel. Liebe gruselfreie Grüße dir!
Das ist eben etwas anderes (für mich), wenn man sagt: Miteinander wachsen, sich sein lassen, sich unterstützen, als im Vergleich dazu festwachsen, zusammenwachsen, zu einem festen Gebilde werden, gruselig.
Liebe Grüße!
Ich merke schon, ich kann dir deinen Grusel bei dem Wort zusammenwachsen nicht nehmen.
Für mich ist festwachsen etwas ganz anderes als zusammenwachsen. Ich denke, so haben wir wohl alle unsere eigenen Empfindungen und Assoziationen in uns bei bestimmten Wörtern und Silben.
Und wie Karl Popper so schön sagt: „Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab.“, ist es doch spannend, diese Unterschiedlichkeit zuzulassen und ihr Raum zu bieten.
Konkurrierende Meinung? Nö. :-) Finde ich gar nicht, dass es für Dich etwas anderes ist. So, wie Du es erklärst, meint es – für mich jedenfalls – etwas anderes als festwachsen, sondern eben genau miteinander wachsen, indem man sich sein lässt. Und das ist ja fein.
Hab einen schönen Tag, liebe Marion. Liebe Grüße!
Vielleicht nicht konkurrierende Meinung, vielleicht ein unterschiedliches Empfinden, wie wir den Begriff füllen. So wie die Wolken, die wir mit dir beobachten, unterschiedliche Bilder ins uns hervorrufen, können es eben auch einzelne Wörter. :-)
Würden die Wolken uns das Wort „zusammenwachsen“ am Himmel lesen lassen, würde ich aufschauen und sagen „Ach, schön, ja, seufz…“, würdest du vermutlich sagen“ Ach, grusel, bloß nicht, urgs“… auch wenn wir das Gleiche oder vermutlich sehr Ähnliches meinen, wie Beziehung sich gut leben lässt.
Und davon abgesehen, würden wir uns vermutlich in sehr ähnlicher Art wundern, dass Wolken plötzlich schreiben können. Oder bist du da ganz anderer Meinung? ;-)
haha. lieb. das hast du schön gesagt! :-) ja, genau. unterschiedliches empfinden, wie wir den jeweiligen begriff verstehen, füllen, empfinden auch. wolken am himmel? ach ja! hach schön. :-)
wolken können schreiben, natürlich! :-)
..schön! sehend mich als baum verwurzelt und fest stehend sowie meine frau als baum für sich verwurzelt und unumwerfend wie sich unsere wurzeln berühren und zusammenwachsen ohne dass wir einander schatten werfen
Ah, da hatten wir die gleiche Assoziation, lautdenkerchristian, die Bäume tauchten auch bei mir auf. Ein schönes Bild unumwerfend, das solltest du direkt mal deiner Frau sagen (wenn du es nicht schon gemacht hast). Und wenn Schatten, dann hoffentlich den wohltuenden, gerne aufsuchenden Schatten.
Hat mal einer zu mir gesagt, „glei wachs mer zsamme“. Der sah gar nicht so aus, als würde er mich besonders liebhaben. Hat auch eine Weile gebraucht, bis die Schwellung im Gesicht wieder weg war.
Herr Hund, Herr Hund, ich bedauere Sie nun noch, auch wenn diese blaue Erinnerung bestimmt schon eine Weile zurückliegt. Ihre Augenfarbe kann ich gerade nicht so genau erkennen, rücken Sie Ihre Brille doch mal hoch oder liegt es am schwarz-weiß-Bild?
Ich weiß, man sagt das so – aber irgendwie ist es eine schlimme Vorstellung, oder nicht? Lieber einander frei-sein-lassen (soweit es einem möglich ist) . Aber füreinander da sein ist etwas sehr Schönes. Dazu muss man aber nicht festwachsen. Urgs. Grusel.
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Ich finde, vieles kann zusammenwachsen, muss nicht auf zwei Menschen in einer Beziehung gemünzt sein, auch eine Gruppe kann zusammenwachsen, das lose Aufeinandertreffen von Menschen kann zu einem Miteinander wachsen, das finde ich was wunderbares.
Wenn zwei Menschen zusammenwachsen, kann das auch etwas wundervolles sein. Nicht im Sinne von zuwachsen und festwachsen, da kann ich dein Urgs verstehen, ich meine im Sinne von miteinander wachsen, einander halten, stützen, festigen, gemeinsame Sachen erleben, auch durchstehen. Denke an zwei Bäume, die einzeln wachsen, aber doch miteinander verbunden sind, einander Wurzeln geben, die sich beim gegenseitigen Wachsen nicht einschränken, vielmehr erfrischenden Wind, warmes Licht schenken und wohltuenden Schatten spenden. Das, finde ich, ist ein Wachsen ohne Urgs und Grusel. Liebe gruselfreie Grüße dir!
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Das ist eben etwas anderes (für mich), wenn man sagt: Miteinander wachsen, sich sein lassen, sich unterstützen, als im Vergleich dazu festwachsen, zusammenwachsen, zu einem festen Gebilde werden, gruselig.
Liebe Grüße!
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Ich merke schon, ich kann dir deinen Grusel bei dem Wort zusammenwachsen nicht nehmen.
Für mich ist festwachsen etwas ganz anderes als zusammenwachsen. Ich denke, so haben wir wohl alle unsere eigenen Empfindungen und Assoziationen in uns bei bestimmten Wörtern und Silben.
Und wie Karl Popper so schön sagt: „Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab.“, ist es doch spannend, diese Unterschiedlichkeit zuzulassen und ihr Raum zu bieten.
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Konkurrierende Meinung? Nö. :-) Finde ich gar nicht, dass es für Dich etwas anderes ist. So, wie Du es erklärst, meint es – für mich jedenfalls – etwas anderes als festwachsen, sondern eben genau miteinander wachsen, indem man sich sein lässt. Und das ist ja fein.
Hab einen schönen Tag, liebe Marion. Liebe Grüße!
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Vielleicht nicht konkurrierende Meinung, vielleicht ein unterschiedliches Empfinden, wie wir den Begriff füllen. So wie die Wolken, die wir mit dir beobachten, unterschiedliche Bilder ins uns hervorrufen, können es eben auch einzelne Wörter. :-)
Würden die Wolken uns das Wort „zusammenwachsen“ am Himmel lesen lassen, würde ich aufschauen und sagen „Ach, schön, ja, seufz…“, würdest du vermutlich sagen“ Ach, grusel, bloß nicht, urgs“… auch wenn wir das Gleiche oder vermutlich sehr Ähnliches meinen, wie Beziehung sich gut leben lässt.
Und davon abgesehen, würden wir uns vermutlich in sehr ähnlicher Art wundern, dass Wolken plötzlich schreiben können. Oder bist du da ganz anderer Meinung? ;-)
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haha. lieb. das hast du schön gesagt! :-) ja, genau. unterschiedliches empfinden, wie wir den jeweiligen begriff verstehen, füllen, empfinden auch. wolken am himmel? ach ja! hach schön. :-)
wolken können schreiben, natürlich! :-)
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..schön! sehend mich als baum verwurzelt und fest stehend sowie meine frau als baum für sich verwurzelt und unumwerfend wie sich unsere wurzeln berühren und zusammenwachsen ohne dass wir einander schatten werfen
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Ah, da hatten wir die gleiche Assoziation, lautdenkerchristian, die Bäume tauchten auch bei mir auf. Ein schönes Bild unumwerfend, das solltest du direkt mal deiner Frau sagen (wenn du es nicht schon gemacht hast). Und wenn Schatten, dann hoffentlich den wohltuenden, gerne aufsuchenden Schatten.
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oh ja genau! ja hab ich schon gesagt und wir befinden beide das gleiche bild als absolut aussagekräftig
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Hat mal einer zu mir gesagt, „glei wachs mer zsamme“. Der sah gar nicht so aus, als würde er mich besonders liebhaben. Hat auch eine Weile gebraucht, bis die Schwellung im Gesicht wieder weg war.
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seine oder deine?
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Ich sag mal so, ich hab sonst keine blauen Augen, da war es wenigstens eines.
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Herr Hund, Herr Hund, ich bedauere Sie nun noch, auch wenn diese blaue Erinnerung bestimmt schon eine Weile zurückliegt. Ihre Augenfarbe kann ich gerade nicht so genau erkennen, rücken Sie Ihre Brille doch mal hoch oder liegt es am schwarz-weiß-Bild?
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Irgendwas mit grün, glaube ich.
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Wieder beide?
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zusammenwachsen … ist für mich auch etwas sehr schönes.
verbunden sein. :)
sooo feine zitate finde ich wieder hier!
herzlich,
diana
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Danke, liebe Diana! Dein Kompliment gebe ich gerne zurück, ich freue mich immer sehr über deine schönen Zeilen und Gedanken in deinem Blog!
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