
24./25. Juni – Schnipselgedicht



Komm, ganz spontan
das machen wir
Legen wir uns ins Ja
Das Aber darf ruhen
Lebendigkeit in den Sinnen
Wir summen rückwärts
Der Wind ist unser Applaus


Wir trainieren nicht nur den Körpermuskel
wir trainieren auch den Seelenmuskel
wenn wir spazieren gehen, uns bewegen, schwimmen
wenn wir Bälle werfen, tanzen, das Herz pulsiert
wenn wir Gräser streifen, uns strecken, weiten
wenn Körper und Seele sich küssen





Schönen Urlaub und tanzt
am Strand, in den Bergen, auf der Wiese
Sucht nichts, lasst euch finden
Sammelt Schönes, Schräges und Wunder
Hört dem Wind zu
und dem Fremden, dem Nahen und euch selbst


Warum rauschen Blätter wenn der Wind darüber streicht?
Warum macht das Rot des Rotkehlchens mich glücklich?
Warum ist der Malkasten der Natur so schön?
Wovon träumt die Wiese?
Wovon wird das Gras geweckt?
Wovon wird der Himmel trunken?
Wer wohnt im Kern der Erde?
Wer webt die Morgendämmerung?
Wer sind die stillen Zeugen der Zeit?