






Wir leben
Wir leben von unseren Träumen, Erinnerungen und unserer Fantasie
Wir leben mit unseren Gedanken, Werten und Worten
Wir leben von unserer Geschichte und unserem Mut
Wir leben mit unserer Verantwortung im Jetzt




Ein Sessel vor dem Fenster
mehr nicht
nicht weniger
Vorbeiziehendes Leben
trifft Gedanken
die barfuß sind
Wenn ich hier sitze
und rausschaue
bekomme ich Ideen
Sie legen sich auf die Armlehne
und in meinem Schoß
Eine Handvoll Gegenwart
webt sich in mein Gemüt




Köpfe und Füße laufen um die Wette
Volle Regale und zu viel in den Schubladen
In jeder Straße stapeln sich Gegenstände und Meinungen
Der blaue Wind ist nicht haltbar
Die Geräusche hängen an den Laternen
Flecken in allen Mustern
Da ist ein ruhiger Ort in uns selbst
Für Momente ohne ein wenn sein
und auf nichts warten



Schneebeckte Bäume schenken sich
Das tut so gut, atmen
Die Stille erzählt vom Augenblick
Der Wald webt sich ein
Fast zu schön um wahr zu sein
Doch ich möchte
der Schönheit glauben




Frische umgibt unsere Haut
Ein Schleier deckt die Natur ein
Die Atemluft ist sichtbar weich
Bodennahe Wolken flüstern den Füßen Geheimnisse zu
Wer braucht schon Sonne
wenn man Nebel hat
An manchen Tagen vermissen wir nichts