
26./27. August – Schnipselgedicht



Schafft Verbindungen zwischen Himmel und Erde
Durch Hände reichen
Augenblicke
durch Tanz
ein Wort zur richtigen Zeit
durch Geben
Fühlen
durch Lachen und Weinen
durch das, was ihr seid


Das Gras, der Baum, das Leben wächst
Stillstand lebt nirgends in der Natur
Leise Fäden weben sich durch unser Sein
In jeder Entwicklung wohnt das ent-wicklen
Manchmal muss man Dinge beenden
um neue Anfänge zu finden
Und manchmal ist es das Beste
was uns passieren kann
Schöner als wir ahnten





Ich hätte gerne das Funkeln des Tautropfens am Morgen auf meinen Zehen
Ich hätte gerne den flüchtigen Moment des Tanzes in all seiner Freiheit eingefangen
Ich hätte gerne diesen einen Tag in meinem Leben noch einmal
Ich hätte gerne all die verloren gegangenen Socken wieder
Ich hätte gerne drei Essensvorschläge die den Kochlöffel Farben malen lassen
Ich hätte gerne den Augenblick, wie er daliegt und einfach nur ist
Ich habe den Augenblick, immer und immer und immer wieder


Was ist das Selbstwert?
Wie viel bist du dir wert?
Wie viel ist dir die Welt wert?
Was braucht deine Wohnung?
Was braucht dein Körper?
Was dein Geist?
Was brauchst du gar nicht?
Wo findest du Ruhe?
Wo zu dir selbst?
Wozu sagst du Ja?