„Morgen ist auch noch ein Tag.“



Man muss den ersten Schritt gehen
um den zweiten zu machen
Fenster öffnen sich
Weite umgibt dich
du tanzt neue Spuren


Ich sag nur, Männer
Bist du ein Kenner?
Was macht ihn aus, den Mann?
Sein besonderer Gang?
Seine Augen, seine Hand?
Sein Herz aus Samt?
Sein Reden, sein Lachen?
Seine äußeren Sachen?
Seine Stärke und Schwäche?
Seine innere Fläche?
Seine Art zu leben?
Sein in meine Gedanken weben?
Er ist viel mehr als hier steht, das steht fest
Und du darfst dir denken, den ganzen Rest


Mitten in die verlaufenden Stunden hinein
lassen wir das Tageswerk ruhen
Jetzt setzen wir uns hin, trinken Kaffee
und erzählen, was uns wichtig ist
Wir rühren in den Tassen
An deiner Nase Milchschaum
Worte wandern zueinander
und auf dem Kaffee
lacht das Glück des Moments


Ohne Vergebung bleiben wir stecken
Ich vergebe dir
Sagst du es dir
dem anderen
Ich glaube
dann werden Wege frei
und Wunden können sich wandeln
in Perlen


Ich mache es in meinem Rhythmus
Gehe in meinem Tempo
Ich bin in meiner Zeit unterwegs
Schenke mir Pausen
Ich überhole mich nicht
und bleibe in meiner Spur