2. Juli

Wann will ich mal nichts mehr von mir?

Wasser H

14 Gedanken zu „2. Juli

  1. Jetzt z. B. , hier in Burg auf Fehmarn, wo ich gerade eine Künstlerin, Gina Schröder, besuche und hier 2 Tage wohnen darf. Da freue ich mich einfach nur, lasse mich beschenken, vergesse aber auch nicht zu geben. Das kommt dann ja wie von selbst. Dazu muß ich von mir nichts erwarten, nur ein bißchen tun…oder auch nicht tun, wie es kommt, so wie die Freude und der Dank kommen, ganz von selbst.

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  2. Das ‚mehr‘ in der Frage macht – für mich – so ein wenig etwas abschließendes aus der Frage. Da hoffe ich doch, dass dieser Fall nicht so schnell eintritt.
    Denke ich mir das besagte Wort hinweg, ja dann …. ließe sich mal drüber nachdenken… gar nicht so easy.
    Grübelnde Grüße von Mr. Grübelpict.
    🤔😷

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    • Oh ja, genau so ist es mir auch ergangen. Der Impuls war „niemals“, denn wenn ich aufhöre zu lernen und das ist ja etwas von mir zu wollen, bin ich tot. Zumindest wenn wir jetzt Theorien davon ob es eine Art „Weiterleben“ oder Entwicklung der Seele über den Tod hinaus weglassen.
      Hannah Arendt hat einmal geschrieben: „Das ist der Preis, den man zahlt dafür, dass man lebendig ist, solange man am Leben ist; dann trennt eben doch der Tod und nicht die Last des gelebten Lebens ….“ (Brief an Karl Jaspers v. 28. September 1951) ….. Nichts MEHR von sich zu wollen, ist Selbstaufgabe. ….. Tage der Rast und auch Stunden des Nichts Wollens zu haben sind aber unerlässlich um dann wieder wollen zu können und überhaupt zu wissen, ob das was man glaubt zu wollen tatsächlich das eigene ist, oder doch etwas das uns die Gesellschaft, die Umgebung glauben macht. Nichts wollen, z.B. in der Meditation, oder bloß im Betrachten der Wolken, des Wassers, beim Gehen im Wald, wo und wie auch immer ist ein hohes Gut. Aber es ist eigentlich Teil des Wollens, des Erkunden des eigenen Weges. …. Nichts MEHR wollen klingt traurig und ich hoffe nur ganz kurz, im Moment des Sterbens alles loslassen zu können und mich dem Tod ergeben zu können, ohne einen Kampf kämpfen zu müssen, den ich nicht gewinnen kann.

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    • Grübeln ist gut. Ich glaube, ganz abschließend ist es nie, wenn wir ein „Jetzt“ als Antwort sagen können, denn das ist vielleicht der eine Moment oder der Tag, so ein „Einverstanden Tag“, mit sich, mit dem Leben, mit allem. Dann auch wieder was von sich zu wollen, kann auch gut tun, im Sinne von Weiterentwicklung, denke ich so grübelnd gerade… und grüßend, Mrs. Grüßerin

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  3. Poah, grandiose Frage, die viel Raum für einen philosophischen Abend lässt.
    „Wann will ich mal nichts mehr von mir?“
    Poah….
    Keine Antwort möglich. Doch sie lässt mich sehr nachdenklich werden. Auf dem nächsten Gipfel, wo ich in Ruhe in mir bin, werde ich darüber sinnieren und versuchen eine Antwort zu finden…
    Sonnige Grüße aus Kärnten 🌞
    Jörg
    🍀

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